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Zugstrecken infolge von „Sabine“ weiterhin teils gesperrt

dpa/lsw Stuttgart. Mehr als eine Woche nach dem Sturmtief „Sabine“ ist der Bahnverkehr im Schwarzwald immer noch eingeschränkt. Die Höllentalbahn soll ab kommenden Sonntag (23. Februar) wieder zwischen den Haltestellen Himmelreich und Neustadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verkehren. Die Strecke Villingen-Donaueschingen-Neustadt soll bereits ab diesem Donnerstag (20. Februar) wieder in Betrieb genommen werden, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Umgestürzte Bäume werden von Einsatzkräften der Feuerwehr von Bahngleisen entfernt. Foto: -/Nord-West-Media TV/dpa/Archivbild

Umgestürzte Bäume werden von Einsatzkräften der Feuerwehr von Bahngleisen entfernt. Foto: -/Nord-West-Media TV/dpa/Archivbild

Teilstrecken der Schwarzwaldbahn blieben noch länger gesperrt: Zwischen Hornberg (Ortenaukreis) und St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) sollen ab Montag (24. Februar) wieder Züge fahren - allerdings nur eingleisig. Ab dem 9. März solle dann auch das zweite Gleis wieder befahren werden, so die Deutsche Bahn. Grund für die Sperrungen seien „umfangreiche Schäden“ an 27 Stellen.

Die Dreiseenbahn zwischen Titisee und der Haltestelle Seeburgg bei Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) bleibt weiterhin gesperrt. Dort lagen etwa 15 Bäume im Gleis. Diese wurden mittlerweile zwar entfernt, mit der Erneuerung der Oberleitung beginne man jedoch erst am 24. Februar.

Bis die Züge wieder regelmäßig fahren, müssen Reisende weiterhin auf den Schienenersatzverkehr, der meist durch Busse gewährleistet wird, umsteigen. Die Deutsche Bahn arbeite mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben, hieß es in der Pressemitteilung.

Das Orkantief war vor allem am Montagmorgen vergangener Woche über den Südwesten hinweggezogen. Während des Unwetters stellte die Deutsche Bahn den Zugverkehr zeitweise weitgehend ein.

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Erstellt:
18. Februar 2020, 16:38 Uhr

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