Olympische Winterspiele
Der aktuelle Medaillenspiegel bei Olympia 2026
Die Olympischen Winterspiele laufen und Deutschland hat bereits Medaillen gewonnen. Alle Infos zum Medaillenspiegel nach 18 von 116 Wettbewerben.
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Wo steht Deutschland bei den Olympischen Winterspielen?
Von Kai Winderl
Die 25. Winterspielen mit den Hauptorten Mailand und Cortina d'Ampezzo finden vom 6. bis zum 22. Februar statt. An 13 Wettkampfstätten geht es in 116 Entscheidungen um Medaillen. Rund 2900 Athletinnen und Athleten sind dabei, davon 185 aus Deutschland - so viele wie nie zuvor bei Winterspielen. 2022 in Peking gab es für Deutschland zwölf Goldmedaillen, neun davon in Bob, Rodeln oder Skeleton. Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) setzt auch diesmal darauf, dass die Eisbahn „eine goldene“ wird. Ziel ist ein Platz unter den Top 3 im Medaillenspiegel. Doch hinter dem edlen Schein steckt weit weniger Gold, als viele vermuten. So viel Geld sind Gold, Silber und Bronze bei den Winterspielen tatsächlich wert.
Wie der aktuelle Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen 2026 aussieht, erfahrt ihr hier.
Medaillenspiegel: Deutschland auf Platz 4
Norwegen liegt aktuell an der Spitze des Medaillenspiegels mit drei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen. Die Athleten aus dem Alpenstaat Schweiz folgen knapp dahinter, ebenfalls mit drei Goldmedaillen sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille. Auf Rang drei befindet sich Japan, das bisher zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen erringen konnte. Deutschland hat sich mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille auf Platz vier festgesetzt, gefolgt von den USA und dem deutschen Nachbarn Österreich.
Der Medaillenspiegel nach 18 von 116 Wettbewerben:
- 1. Norwegen: 3 Gold, 1 Silber, 2 Bronze
- 2. Schweiz: 3 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
- 3. Japan: 2 Gold, 2 Silber, 3 Bronze
- 4. Deutschland: 2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
- 5. USA: 2 Gold, 0 Silber, 0 Bronze
- 6. Österreich: 1 Gold, 3 Silber, 0 Bronze
- 7. Italien: 1 Gold, 2 Silber, 6 Bronze
- 8. Frankreich: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 8. Niederlande: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 8. Schweden: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 8. Tschechien: 1 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 12. China: 0 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
- 12. Südkorea: 0 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
- 14. Neuseeland: 0 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 14. Polen: 0 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 14. Slowenien: 0 Gold, 1 Silber, 0 Bronze
- 17. Kanada: 0 Gold, 0 Silber, 2 Bronze
- 18. Bulgarien: 0 Gold, 0 Silber, 1 Bronze
- Gesamtsumme: 18 Gold, 19 Silber, 18 Bronze
Skispringer Philipp Raimund holt sensationell Gold
Skispringer Philipp Raimund hat das Wunder von Predazzo geschafft und am Montag sensationell Olympia-Gold im Wettkampf auf der Normalschanze geholt. Der 25 Jahre alte Oberstdorfer, der ohne Weltcupsieg in seiner Karriere nach Val di Fiemme gereist war, setzte sich an einem denkwürdigen Abend vor dem Polen Kacper Tomasiak sowie dem Japaner Ren Nikaido und dem Schweizer Gregor Deschwanden durch, die beide Bronze holten. Mit Flügen auf 102,0 und 106,5 m wurde Raimund fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem Triumph von Andreas Wellinger in Pyeongchang zum fünften deutschen Olympiasieger im Skispringen.
Zweitbester DSV-Adler war Felix Hoffmann auf Platz 13, Pius Paschke landete auf dem 17. Rang. Wellinger, der am 10. Februar 2018 in einer eiskalten südkoreanischen Nacht zu Normalschanzen-Gold geflogen war, musste sich mit dem 23. Platz begnügen.
