TSG 1899 Hoffenheim

Hoffenheims Stürmer Bebou trauert um Kind

Mitten im Jubel denken Hoffenheims Torschütze Prass und das Team an den trauernden Bebou. Die rührende Geste sorgt für Verwirrung bei den Heidenheimer Fans.

Bebou hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und trauert um sein Kind. 

© IMAGO/STEINSIEK.CH/IMAGO/Grant Hubbs

Bebou hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und trauert um sein Kind. 

Von red/dpa

Mit einer emotionalen Geste dachten Torschütze Alexander Prass und seine Teamkollegen der TSG 1899 Hoffenheim an ihren Teamkollegen Ihlas Bebou. Beim 4:2 (2:0)-Erfolg beim 1. FC Heidenheim hielt Prass nach dem Führungstor zum 1:0 ein Trikot des fehlenden Stürmers in die Kameras. Bebou hatte einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und trauert um sein Kind. 

„Mein geliebter Sohn, 8 Monate habe ich dich unter meinem Herzen getragen, deine Bewegungen und deine Liebe gespürt“, hatte seine Frau in einem Post auf Instagram geschrieben. „Und doch bist du still auf die Welt gekommen, bevor du richtig da warst. Aber du warst da, so vollkommen, so schön und so perfekt.“ Auch die TSG 1899 Hoffenheim hatte unter dem Post viel Kraft gewünscht.

„Wir wollten ein kleines Zeichen setzen, dass wir hinter ihm stehen und ihm das auch zeigen“, sagte der zweifache Torschütze Prass in Heidenheim. 

Missverständnis mit den Heidenheimer Fans

Da die Geste vor dem Heidenheimer Block stattfand, führte sie bei den Heimfans allerdings zu Ärger. Es sei den Spielern darum gegangen, „sich solidarisch mit einem sehr, sehr geschätzten Kameraden zu zeigen und seiner Familie. Deshalb finde ich es toll“, sagte Hoffenheims Co-Trainer Moritz Volz, der an der Seitenlinie den erkrankten Chefcoach Christian Ilzer vertrat. „Ich glaube, die Tatsache, dass das dann vor den gegnerischen Fans war, war mit Sicherheit nicht so ausgewählt, sondern eher einfach tollpatschig.“

Die FCH-Fans hätten die Aktion falsch verstanden, erklärte Heidenheims Trainer Frank Schmidt. „Wir wussten natürlich nicht, um was es im Detail geht, haben es dann aber während des Spiels mitbekommen.“ Er habe dann den Zeugwart zu den Fans geschickt, um die Geste zu erklären. „Deswegen gab es danach auch kein Theater mehr“, sagte Schmidt. Auch der 1. FC Heidenheim wünsche Bebou das Beste.

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Erstellt:
7. März 2026, 22:12 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2026, 22:28 Uhr

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