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Matthias Morys und Kevin Kunz in der alten Heimat

Stürmer und Torhüter des österreichischen Zweitligisten SC Austria Lustenau erinnern sich gerne an ihre Zeit in Großaspach zurück

Kevin Kunz (links) und Matthias Morys waren mit dem SC Austria Lustenau in Großaspach zu Gast. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Kevin Kunz (links) und Matthias Morys waren mit dem SC Austria Lustenau in Großaspach zu Gast. Foto: A. Becher

(hes). Beim gestrigen Drei-Ligen-Cup in Großaspach gab es ein Wiedersehen mit zwei Ex-Fußballern der SG Sonnenhof Großaspach: Stürmer Matthias Morys und Torhüter Kevin Kunz. Beide spielen inzwischen für den SC Austria Lustenau. Seit diesem Sommer ist Morys für den österreichischen Zweitligisten aktiv. Er kam vom Drittliga-Absteiger VfR Aalen, für den der 32-Jährige vier Jahre auf Torejagd ging. „Ich fühle mich vom ersten Tag an in Lustenau wohl“, sagt Morys.

Mit seinen Leistungen kann der 1,85 Meter große Fußballprofi zufrieden sein, schließlich hat er in vier Begegnungen schon zwei Tore erzielt. Die reichten aber nicht, um den Absturz der hoch gehandelten Lustenauer auf Tabellenrang 13 zu verhindern. Da kam das Turnier in Großaspach zu einem richtigen Zeitpunkt, um Neues auszuprobieren. „Es war ein guter Test für uns alle auf einem anderen Niveau“, bemerkt Morys. Natürlich gab es für ihn auch das eine oder andere bekannte Gesicht aus früheren Zeiten zu sehen: „Mit Nico Jüllich und Arzt Heiko Kachel habe ich noch regelmäßigen Kontakt“, berichtet der Stürmer. Zudem kennt er einige SG-Akteure aus der vergangenen Drittliga-Saison, als er mit Aalen noch gegen den Sonnenhof gespielt hat.

Morys war gestern mit der Mannschaft aus Lustenau ins Schwäbische angereist, etwa vier Stunden mit dem Bus. Während es für die meisten Spieler gleich nach dem Turnier wieder vier Stunden zurück nach Lustenau ging, nutzt der 32-Jährige die Zeit für einen kurzen Besuch in seiner Heimat Weinstadt. Auch Kevin Kunz hat nach dem Turnier in Großaspach seinen Eltern in Möckmühl einen Besuch abgestattet. Der Keeper steht seit dem Sommer 2018 zwischen den Pfosten der Österreicher. Der 27-Jährige war davor drei Jahre lang für den Chemnitzer FC in der Dritten Liga aktiv. Auch er fühlt sich in Lustenau wohl. „Es ist ein kleines Örtchen, fast vergleichbar mit Großaspach“, bemerkt Kunz. Deshalb kommt er immer wieder gerne in den Fautenhau zurück. „Das ist für mich wie ein Stück Heimat.“ Kunz stand immerhin drei Jahre im Tor des Sonnenhofs und verbrachte dabei eine „schöne Zeit“. Deshalb verfolgt er auch, wie sich die SG in der Dritten Liga schlägt. In der vergangenen Saison hatte Kunz dem Dorfklub die Daumen für den Klassenverbleib gedrückt.

Für den 27-Jährigen gab es gestern ebenfalls ein Wiedersehen mit alten Bekannten. „Mit Kai Gehring schreibe ich hin und wieder“, sagt Kunz. Ihm hat auch der Drei-Ligen-Cup gefallen. „So ein Turnier ist cool.“ Der Torhüter erinnert sich gerne an seine Zeit in Aspach zurück. „Da mussten wir einige weite Fahrten abspulen.“ Nicht viel kürzer ist allerdings jetzt die Anreise von Lustenau, das vom südlichen Bodenseeufer vier Kilometer entfernt ist, zu einigen Auswärtsspielen in der zweiten österreichischen Liga. „Da müssen wir schon mal sieben, acht Stunden für eine Strecke zurücklegen“, sagt Kunz und schiebt gleich nach: „Lustenau ist von den Fahrtstrecken her vergleichbar mit Rostock in der Dritten Liga.“

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Erstellt:
7. September 2019, 16:00 Uhr

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