Nachfolger für Markus Lang wohl gefunden
Schon in dieser Woche soll anscheinend der neue Trainer des Fußball-Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach präsentiert werden
Bei den Fußballern der SG Sonnenhof Großaspach ist die Enttäuschung nach der 0:1-Niederlage im Kellerduell beim FC Viktoria Köln auch einige Tage danach groß. Doch die Schwaben schauen nach vorne. Und da bahnt sich eine Lösung auf dem Trainerposten an. In dieser Woche soll wohl ein Nachfolger für Interimscoach Markus Lang präsentiert werden.
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Markus Lang stand im Spiel in Köln wohl das vorerst letzte Mal als Chefcoach der Großaspacher an der Seitenlinie. Foto: Fotostand/van der Velden
Von Heiko Schmidt
Die Chancen der Großaspacher Fußballer sind minimal, noch das Wunder und somit den Ligaverbleib zu schaffen. Momentan hat die SG als Tabellenvorletzter elf Punkte Rückstand zum ersten Nichtabstiegsrang, den der FC Viktoria Köln einnimmt. Sollte der Chemnitzer FC heute Abend sein Heimspiel gegen den FC Bayern München II gewinnen, wären es sogar 13 Zähler. Und es gibt lediglich in den 13 letzten Begegnungen die Möglichkeit, um Punkte zu holen. „Wenn man es realistisch betrachtet, sind unsere Chancen gering“, sagt SG-Vorstandsmitglied Michael Ferber. Er macht aber auch klar: „Wir wollen die bestmögliche Anzahl an Punkten erreichen. So lange die Chance zum Ligaverbleib da ist, glauben wir daran. Wir werden nicht resignieren.“
Dabei steht die Frage im Raum, wer in den nächsten Begegnungen als Trainer an der Seitenlinie der Großaspacher stehen wird. Interimscoach Markus Lang könnte es noch für eine Begegnung machen. Aufgrund seines fehlenden Scheins als DFB-Fußballlehrer müsste der Sonnenhof spätestens in der nächsten Woche eine andere Lösung präsentieren. Doch das scheint eher unrealistisch zu sein, denn beim Dorfklub wird es wohl schon in Kürze einen anderen Trainer geben.
Michael Ferber lässt verlauten: „Wir stehen kurz davor, eine Lösung gefunden zu haben.“ Es werden anscheinend nur noch Details geklärt, ehe der Vertrag dann unterzeichnet werden kann. Den Namen will das Vorstandsmitglied aber bislang noch nicht verraten. Jedoch soll in den kommenden Tagen der Neue auf der Kommandobrücke der Großaspacher präsentiert werden. Die Vereinsverantwortlichen streben nämlich an, dass im Heimspiel am kommenden Samstag um 14 Uhr im Fautenhau gegen den ebenfalls schwächelnden Halleschen FC nicht mehr Markus Lang, sondern der Neue an der Seitenlinie stehen soll.
Somit war mit großer Wahrscheinlichkeit die 0:1-Niederlage beim FC Viktoria Köln die vorerst letzte Begegnung von Lang als Chefcoach der Großaspacher. Und in dieser Partie hatte die SG-Mannschaft zwei Gesichter gezeigt. „Die erste Halbzeit war enttäuschend. Die Art und Weise, wie wir uns präsentiert haben, war viel zu wenig“, analysiert Vorstandsmitglied Michael Ferber die ersten 45 Minuten der Großaspacher. Allerdings hat er auch etwas Positives gesehen. „In der zweiten Halbzeit waren die Möglichkeiten da, aber die letzte Konsequenz hat gefehlt.“ Somit kommt Ferber zu seinem Schlussfazit zur vergangenen Partie: „Es war eine bittere Niederlage, weil wir uns viel vorgenommen hatten.“ Dieses Spiel gilt es für den Sonnenhof, schnell abzuhaken. Der Blick soll nach vorne gerichtet werden. Und das mit einem neuen Trainer. Schließlich hat die SG noch einige Ziele in dieser Saison. Im WFV-Pokal steht der Dorfklub im Viertelfinale, das wahrscheinlich am 8. April beim Regionalligisten VfB Stuttgart II ausgetragen wird. Dieses Spiel soll unbedingt gewonnen werden. „Wir wollen den WFV-Pokal gewinnen“, macht Vorstandsmitglied Michael Ferber klar. Das Sahnehäubchen wäre dann, wenn die Großaspacher am letzten Spieltag am 16. Mai beim FC Carl Zeiss Jena den Ligaverbleib perfekt machen würden. Welche Funktion Markus Lang in den kommenden Spielen einnehmen wird, soll auch noch geklärt werden. Möglich wäre es, wenn er wieder als Co-Trainer in den Stab der SG-Verantwortlichen rücken würde. Die Gespräche dafür laufen anscheinend.
