Chefarztwechsel in der Gynäkologie und Geburtshilfe Winnenden
Stefan Kommoss übernimmt zum Jahresende in den Rems-Murr-Kliniken die Chefarztposition von Hans-Joachim Strittmatter, der den Ruhestand antritt.
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Landrat Richard Sigel (links) und Klinik-Geschäftsführer André Mertel (rechts) freuen sich, dass Stefan Kommoss die Chefarztposition übernimmt. Foto: Rems-Murr-Kliniken
Winnenden/Schorndorf. Die Rems-Murr-Kliniken haben für die Weiterentwicklung ihrer Gynäkologie und Geburtshilfe einen renommierten Spitzenmediziner gewonnen: Stefan Kommoss, bisher Chefarzt der Frauenklinik am Diak Klinikum Landkreis Schwäbisch Hall, wechselt zur Jahreswende nach Winnenden und Schorndorf, wo er standortübergreifend Chefarztverantwortung übernehmen wird. Das teilten die Kliniken nun mit. Seine Bestellung durch den Aufsichtsrat der Rems-Murr-Kliniken verlief einstimmig und war notwendig, weil der bisherige Chefarzt Hans-Joachim Strittmatter den Ruhestand antritt.
16 Jahre an den Rems-Murr-Kliniken
Hans-Joachim Strittmatter ist seit 2010 für die Rems-Murr-Kliniken tätig, seit 2014 Chefarzt im Klinikum Winnenden und seit 2018 auch standortübergreifender Chefarzt für Schorndorf. „Unsere Gynäkologie und Geburtshilfe genießt einen exzellenten Ruf in der Region. Auch in der Zusammenarbeit mit der Kinderklinik als zweitem Standbein unseres Perinatalzentrums höchsten Levels leistet das Team um Hans-Joachim Strittmatter ganz hervorragende Arbeit“, lobt Landrat Richard Sigel, Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken.
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Hans-Joachim Strittmatter
Der künftige Chefarzt Stefan Kommoss genieße ebenfalls einen ausgezeichneten Ruf. Durch seine Reputation blieben die Rems-Murr-Kliniken weiterhin regional wettbewerbsfähig und festigten ihren Status als akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Tübingen. „Ich bin überzeugt, dass Stefan Kommoss die Weiterentwicklung unserer Medizinkonzeption für die standortübergreifende Gynäkologie und Geburtshilfe voller Tatkraft vorantreiben wird“, sagte Landrat Sigel.
Auch für André Mertel, Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, ist der künftige Chefarzt ein beiderseitiger Gewinn; dieser werde in den Rems-Murr-Kliniken seine Vision einer modernen, effizient beide Standorte verzahnenden Gynäkologie und Geburtshilfe verwirklichen können und den Schwerpunkt in der gynäkologischen Onkologie weiter ausbauen. „Mit Herrn Kommoss konnten wir bereits in der Anbahnungsphase gemeinsam ein überzeugendes Zukunftskonzept für die Fachabteilung entwerfen und haben festgestellt, dass wir dieselben Ziele im Blick haben“, so Mertel weiter. „Ich danke insbesondere unserem langjährigen Chefarzt Herrn Strittmatter, dass er mehrfach seinen Ruhestand hinausgeschoben hat und uns so lange unterstützt, bis er den Staffelstab beruhigt an einen adäquaten Nachfolger übergeben kann.“
Die Rems-Murr-Kliniken schon in der Ausbildung zum Rettungssanitäter kennengelernt
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Stefan Kommoss ist in Winterbach aufgewachsen, hat im Rettungsdienst im Rems-Murr-Kreis Zivildienst geleistet und die Kliniken schon in der Ausbildung zum Rettungssanitäter kennengelernt. Er gilt als Hochleistungsträger, dem sogar die Charité Berlin Patientinnen überweist. Und er kommt nicht allein, sondern bringt aus der Frauenklinik Schwäbisch Hall vier Oberärztinnen und -ärzte mit in die Rems-Murr-Kliniken. „Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Gynäkologie und Geburtshilfe dürfen sich somit über personelle und fachliche Verstärkung durch ein gut eingespieltes Team freuen“, freut sich Mertel.
Eine wichtige Säule der Gynäkologie und Geburtshilfe in den Rems-Murr-Kliniken wird auch weiterhin Jens Haßfeld sein, der als Leitender Oberarzt am Standort Schorndorf tätig ist. „Herr Haßfeld ist ein exzellenter Praktiker und leistet hervorragende Arbeit“, sagt Mertel: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, denn er wird im Haus sehr geschätzt.“
Kommoss freut sich schon jetzt auf die neuen Aufgaben in seiner alten Heimat. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den engagierten Teams in Winnenden und Schorndorf die Gynäkologie und Geburtshilfe zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.“ Sein Ziel sei es, moderne Strukturen und eine enge standortübergreifende Zusammenarbeit so zu verbinden, dass Patientinnen in jeder Lebensphase die bestmögliche Versorgung erhalten. pm
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