Hitze, Dürre, Brände

Unsere Klima-Apathie lässt sich nur noch mit Freud erklären

Je näher die Klimakrise rückt, desto sprach- und mutloser werden Politik und Gesellschaft. Die Erklärung kann nur aus der Psychologie kommen. Über die Macht der Verdrängung.

Ikonische Aufnahme in Südfrankreich: Während die Feuer toben, sitzen Touristen am Strand. Verdrändung ist in der Psychologie eine mächtige Kraft – und in der Politik.

© MAXIMILIEN LAMY/afp

Ikonische Aufnahme in Südfrankreich: Während die Feuer toben, sitzen Touristen am Strand. Verdrändung ist in der Psychologie eine mächtige Kraft – und in der Politik.

Von Roland MüllerBrennende Wälder, verdorrte Ernten, Hitzetote: Die Bilder des Sommers 2026 wirken wie aus einem dystopischen Katastrophenfilm. Doch so eindrücklich dieser Blick in Gegenwart und Zukunft einer sich aufheizenden Erde auch ist – ebenso verstörend ist die verklemmte Sprachlosigkeit, mit der Politik und Gesellschaft reagieren. War da was? Während etwa die ferne Nuklearkatastrophe von...

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Erstellt:
24. August 2026, 15:27 Uhr

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