Aspachs Weinberge verlieren immer mehr Fläche
Steigende Kosten und sinkender Weinkonsum setzen den Weinbau unter Druck. In Aspach werden weitere Rebflächen frei.
n den Aspacher Weinbergen tun sich immer mehr Lücken auf. Rebflächen werden gerodet oder nicht mehr bewirtschaftet. Steigende Kosten, hoher Pflegeaufwand, der Klimawandel und sinkender Weinkonsum machen den Weinbau vielerorts unrentabel. Hinzu kommt, dass ältere Nebenerwerbswinzer aufhören und Nachfolger fehlen. Besonders deutlich zeigt sich der Wandel im Gewann Sinzenburg. Günther Ferber von der Weingärtnergenossenschaft Aspach rechnet damit, dass der Weinberg dort in spätestens zehn Jahren komplett aufgegeben sein wird. Auf einer Fläche will er künftig Olivenbäume pflanzen. Auch Marco Holzwarth legt dort einen Weinberg still. Nun werden in Aspach auf einen Schlag weitere sieben Hektar frei. Was dahintersteckt, welche Flächen noch eine Zukunft haben könnten und wie die verbliebenen Winzer reagieren, lesen Sie in der ausführlichen Version am Montagmorgen.
