Buchkritik

Daniel Kehlmanns neuer Roman „Afrika“ erzählt von selbstgefälligen Europäern

Auf dem Weg in den Ersten Weltkrieg: In seinem neuen Buch schreibt Daniel Kehlmann über die Afrikakonferenz von 1884/85 und den Imperialismus. Ein grandioser Historienroman.

Schriftsteller Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York. Mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“ von 2012 gelangte er international zu Berühmtheit.

© Oliver Berg/dpa

Schriftsteller Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York. Mit dem Roman „Die Vermessung der Welt“ von 2012 gelangte er international zu Berühmtheit.

Von Julian Meier Es ist wohl nicht vermessen zu behaupten, dass die Afrikakonferenz im Winter 1884/85 den Weg in den Ersten Weltkrieg geebnet hat. Damals waren auf Einladung von Reichskanzler Otto von Bismarck Vertreter aus 14 Ländern nach Berlin gekommen, um über die weitere Aufteilung des afrikanischen Kontinents zu beraten. Beschlossen wurde, dass ein Staat, der ein Gebiet zuerst besetzt, dies...

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Erstellt:
6. November 2026, 12:10 Uhr

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