Friedensnobelpreis

Das Nobelkomitee will das Völkerrecht würdigen – und greift daneben

Die diesjährige Trägerin des Friedensnobelpreises, Navi Pillay, hat sich um das Völkerrecht viele Verdienste erworben. Trotzdem bleibt die Frage, ob sie die richtige Wahl ist.

Der Vorsitzende des norwegischen Nobelpreis-Komitees, Jørgen Watne Frydnes, mit einem Foto von Navanethem „Navi“ Pillay, der Nobelpreisträgerin von 2026.

© Javad Parsa/afp

Der Vorsitzende des norwegischen Nobelpreis-Komitees, Jørgen Watne Frydnes, mit einem Foto von Navanethem „Navi“ Pillay, der Nobelpreisträgerin von 2026.

Von Stefan Kegel Wofür gibt es eigentlich noch internationales Recht? Die mächtigen Staaten dieser Welt ignorieren es zunehmend, brechen es sogar oder beeinflussen die Institutionen, die es durchsetzen könnten – mit allen Folgen für Frieden sowie für die internationale Ordnung und Sicherheit. Eigentlich entspricht die Entscheidung für den Friedensnobelpreis in diesem Jahr endlich einmal wieder d...

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Erstellt:
9. Oktober 2026, 13:48 Uhr

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