Serkan Eren im Iran verurteilt

Der falsche Pass darf kein Grund für Untätigkeit sein

Serkan Eren ist Stuttgarter und Bundesverdienstkreuzträger. Offenbar ist das nicht genug – Landesregierung und Auswärtiges Amt scheinen nichts für ihn zu tun. Das ist ein Fehler, kommentiert unser Korrespondent.

Serkan Eren (rechts) 2023 mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: damals mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, heute zu zehn Jahren Haft im Iran verurteilt. Das Auswärtige Amt fühlt sich

© Joerg Carstensen/dpa

Serkan Eren (rechts) 2023 mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: damals mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, heute zu zehn Jahren Haft im Iran verurteilt. Das Auswärtige Amt fühlt sich

Von Sascha Maier Die Argumentation des Auswärtigen Amts ist natürlich stichhaltig: Die Behörde ist nur für deutsche Staatsbürger zuständig. Darum sei man für Fälle wie den des Stuttgarters Serkan Eren, Gründer der Hilfsorganisation STELP, der jetzt im Iran zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, nicht verantwortlich. Eren besitzt, obwohl in Stuttgart geboren, einen türkischen Pass und...

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Erstellt:
23. September 2026, 15:38 Uhr

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