iOS 27
Dieses Feature könnte iPhone-Nutzer nerven
Am Montag erscheint iOS 27. Wird es wieder so einen Aufreger wie um Liquid Glass geben?
© Andrej Sokolow/dpa
Kommen die neuen Funktionen bei allen Nutzern gut an?
Von Lukas Böhl
Bei der Einführung von iOS 26 sorgte vor allem das „Liquid Glass“-Design für Unmut bei vielen Nutzern. Bei iOS 27 könnte dagegen eine andere Entwicklung für Frust sorgen: Das iPhone möchte immer häufiger selbst erkennen, was Nutzer als Nächstes brauchen.
Automatische Funktionen
Ein Beispiel ist Safari. Mit iOS 27 können Tabs automatisch nach Themen gruppiert werden. Das soll für mehr Ordnung sorgen, kann aber auch verwirren, wenn geöffnete Seiten plötzlich anders sortiert sind als gewohnt. Apple beschreibt die Funktion als optionale Möglichkeit zur automatischen Organisation.
Auch Apple Intelligence wird stärker in den Alltag eingebunden. Nachrichten und Mail können passende Aktionen vorschlagen, etwa einen Termin aus einer Unterhaltung direkt in den Kalender zu übernehmen.
Noch weiter geht der sogenannte Anrufkontext. Telefoniert man beispielsweise mit einer Fluggesellschaft, kann das iPhone automatisch passende Informationen wie einen Buchungscode aus Mail anzeigen.
Das kann sehr praktisch sein – solange das System richtig liegt. Werden Vorschläge jedoch zu häufig eingeblendet oder passen nicht zur Situation, dürfte aus der Hilfe schnell ein Störfaktor werden.
Genau darin liegt die mögliche Schwachstelle von iOS 27: Nach der Design-Debatte um Liquid Glass könnte diesmal weniger die Optik nerven, sondern ein iPhone, das sich häufiger ungefragt in den Alltag einmischt.
Ob Nutzer diese Automatisierung als hilfreich oder aufdringlich empfinden, dürfte sich nach dem Start von iOS 27 am 14. September zeigen. Immerhin ist davon auszugehen, dass sich viele dieser Funktionen und Vorschläge in den Einstellungen deaktivieren oder zumindest einschränken lassen. Welche Optionen Apple dafür genau anbietet, wird sich spätestens mit der finalen Version zeigen.
