Agrarminister hilft Bauern

Eine regional schlechte Ernte ist keine nationale Notlage

Die von Ernteausfällen betroffenen Bauern brauchen Hilfe – regional und von den Ländern finanziert, nicht vom Bund, wie es Landwirtschaftsminister Rainer plant. Er setzt die falschen Prioritäten.

Blasen in dasselbe Horn, wenn es um die aus ihrer Sicht angemessene Hilfe für die deutsche Landwirtschaft geht: Bauernpräsident Joachim Rukwied (5.v.l.) neben Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU).

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Blasen in dasselbe Horn, wenn es um die aus ihrer Sicht angemessene Hilfe für die deutsche Landwirtschaft geht: Bauernpräsident Joachim Rukwied (5.v.l.) neben Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU).

Von Dominik Guggemos Aristoteles definiert tugendhaftes Verhalten als goldenen Mittelweg zwischen zwei Lastern: dem Mangel und dem Übermaß. Leider beschreiben diese beiden Extreme die Reaktion von Alois Rainer auf den Dürresommer. Erst machte der Bundeslandwirtschaftsminister von der CSU gar nichts, jetzt folgt mit der Ausrufung einer „Krise nationaler Tragweite“ die Überreaktion. Die Ernte war i...

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Erstellt:
2. September 2026, 18:06 Uhr

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