Stimmen zum VfB Stuttgart
„Es war nicht alles schön, aber der Sieg ist unfassbar wichtig“
Nach dem 1:0 des VfB Stuttgart gegen den SV Werder Bremen äußern sich die Beteiligten zu den 90 Minuten. Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
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Zwei glückliche Gewinner am Samstagabend: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (li.) und Torschütze Maximilian Mittelstädt.
Von Dirk Preiß
Der VfB Stuttgart hat sich durch das 1:0 gegen Werder Bremen kurz vor der Länderspielpause ein gutes Gefühl erarbeitet. Nach einer guten ersten Hälfte musste das Team kämpfen, um die Führung ins Ziel zu retten. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war eine ganz schwierige Aufgabe. Umso besser fand ich die erste Hälfte, da ist Vieles von dem aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten. Mit ein bisschen mehr Überzeugung und Klarheit hätten wir noch klarere Torchancen kreieren können. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, was Werder aktuell ausmacht, sie sind konsequent geblieben, das Spiel hat sich geöffnet. Wir waren nicht mehr in der Lage, unsere Aktionen zu Ende zu bringen. Der Druck wurde groß – und es wurde sichtbar, dass wir aus intensiven Wochen kommen. Gerade deswegen bin ich extrem stolz, dass die Jungs das Spiel gezogen haben. Nach der Länderspielpause wollen wir schlagkräftig attackieren.“
Werder-Coach Daniel Thioune: „Es war aus meiner Sicht ein sehr glücklicher Sieg für den VfB. Meine Mannschaft hätte einen Punkt verdient gehabt aufgrund der zweiten Hälfte. Am Anfang haben wir vermissen lassen, was uns zuletzt ausgezahlt hat. Dann rennen wir dem Rückstand hinterher. Müssen mit einer Niederlage zurückreisen, das ist sehr unglücklich für unsere Entwicklung. Aber wir haben uns entwickelt. Vor einigen Monaten waren wir hier, das sind wir durch die Manege gezogen worden, haben einen Punkt mitgenommen. Jetzt hätten wir einen verdient gehabt.“
VfB-Spieler Jeff Chabot: „Dieser Sieg war unfassbar wichtig. Es war zwar nicht alles schön anzuschauen, und wir können es auch besser. Aber das ist heute egal. Wir haben in den vergangenen Wochen nicht so viele Punkte eingefahren, wie wir es aus den vergangenen Jahren gewohnt waren. Da müssen wir wieder hinkommen. Heute war aber wichtig, dass wir die Null halten und die drei Punkte holen. Wir haben ein paar Steps schon gemacht, aber es fehlt noch Einiges.“
VfB-Spieler Maximilian Mittelstädt: „Es war ein extrem wichtiger Sieg. Wir haben jetzt zwei Bundesligasiege in Serie eingefahren, das tut uns sehr, sehr gut und wir können mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir hatten einen fokussierten, klaren Start. In der ersten Hälfte hatten wir auch die aussichtsreicheren Strafraumszenen, haben Werder aber etwas zu viel ins Spiel kommen lassen. Die Bremer haben dann in der zweiten Hälfte die Kontrolle übernommen. Trotzdem: Alle haben bis zum Schluss alles reingeworfen. Mit dem Sieg haben wir jetzt zwei Wochen mit einem guten Gefühl. Von daher: alles wunderbar heute.“
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Zu Beginn zeigten die VfB-Fans eine Choreografie in den Stuttgarter Stadtfarben.
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Satter Schuss, freudiger Jubel: Maximilian Mittelstädt nach dem 1:0.
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Zwischen dem VfB und Werder gab es viele Kopfballduelle. Hier: Grischa Prömel (li.) und Ludovit Reis.
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Jubel nach dem 1:0 durch Maximilian Mittelstädt.
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Dennis Seimen stand wieder im Tor des VfB.
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Youngster Yanik Spalt durfte erstmals von Beginn an ran.
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Jeff Chabot bekam es meist mit Niclas Füllkrug zu tun.
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Kurz nach der Pause rettete Dennis Seimen stark.
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Nationalspieler Füllkrug in der VfB-Zange.
