Firmen fordern Besserungen im Schienenverkehr

Mehrere namhafte Arbeitgeber stellen sich hinter den offenen Brief.

Brief für eine bessere Bahn. Archivfoto: Alexander Becher

© Alexander Becher

Brief für eine bessere Bahn. Archivfoto: Alexander Becher

Rems-Murr. In einem offenen Brief haben sich mehrere namhafte Unternehmen und Einrichtungen aus dem Rems-Murr-Kreis an das Verkehrsministerium Baden-Württemberg gewandt und ein stärkeres Engagement für eine Verbesserung im regionalen Schienenverkehr gefordert. Adressiert wurde das Schreiben an Verkehrsministerin Nicole Razavi und an Regionaldirektor Alexander Lahl. Unterzeichnet wurde es von den Vorständen beziehungsweise Geschäftsführern der Firmen Kärcher, Stihl, Schetter, der Kreissparkasse, der Rems-Murr-Kliniken, der Diakonie Stetten, des Kreisdiakonieverbands, der Paulinenpflege sowie von Landrat Richard Sigel. „Die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rems-Murr-Kreis hängt wesentlich von einer verlässlichen Schienenanbindung an die Stadt und die Region Stuttgart ab“, heißt es in dem Brief. Genau diese Verlässlichkeit sei derzeit aber nicht mehr gegeben. „Wir verlieren aufgrund der wiederholten mehrwöchigen Streckensperrungen, der immer wieder reduzierten Taktung und der ständigen Verspätungen Mitarbeitende, die diese Belastung als Pendler nicht mehr tragen wollen und können.“ Damit werde aus einem Infrastrukturproblem zunehmend ein Standortproblem.

Zu den Maßnahmen, die sich die Unterzeichner des Briefs erhoffen, zählen etwa die Durchführung möglichst vieler Arbeiten in der Nacht, das Vermeiden insbesondere mehrwöchiger Sperrungen sowie ein optimierter Schienenersatzverkehr, keine zusätzlichen Taktreduzierungen und mehr Barrierefreiheit und Planbarkeit. pm

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Erstellt:
24. Juli 2026, 06:00 Uhr

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