Pariser Flughafen Orly

Frankreich ermittelt zu Bombendrohungen gegen Flüge

Seit Tagen häufen sich in Europa Bombendrohungen gegen Linienflüge. Auch in Frankreich landen deshalb mehrere Maschinen. Die Justiz nimmt die Fälle genauer in den Blick.

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Aer Lingus ist auf dem Militärflugplatz Évreux zu sehen, nachdem ein Flug von Dublin nach Rom aufgrund von Berichten über Bombendrohungen gegen mehrere Flüge in ganz Europa nach Frankreich umgeleitet worden war.

© Thomas Padilla/AP/dpa

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Aer Lingus ist auf dem Militärflugplatz Évreux zu sehen, nachdem ein Flug von Dublin nach Rom aufgrund von Berichten über Bombendrohungen gegen mehrere Flüge in ganz Europa nach Frankreich umgeleitet worden war.

Nach Bombendrohungen gegen mehrere Linienflüge in Europa hat Frankreichs Justiz Vorermittlungen eingeleitet. Es laufe eine Untersuchung, um die Herkunft der Drohungen zu bestimmen, die ganz Europa träfen, hieß es aus dem Amt des französischen Premierministers.

Zuvor hatte es erneut Drohungen gegen vier Flieger gegeben, die über Frankreich unterwegs waren. Alle landeten am Pariser Flughafen Orly. Sicherheitsüberprüfungen liefen. Den Angaben zufolge gab es am Morgen europaweit 23 solcher Drohungen.

Bereits am Donnerstag hatte eine Maschine auf dem Weg von Dublin nach Rom in Nordfrankreich Halt machen müssen, weil eine Bombendrohung ausgesprochen worden war. Auch mehrere andere Flüge in Europa waren von Drohungen betroffen.

Zum Artikel

Erstellt:
6. November 2026, 13:30 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen