Acht Jahre unschuldig im Gefängnis?

Gericht prüft Wiederaufnahme im Fall der Nördlinger Gülle-Leiche

Ludwig O. sitzt seit acht Jahren im Gefängnis, weil er seine Frau mit Gülle erstickt haben soll. Zu unrecht, sagt sein Anwalt und wittert einen Justizirrtum. Der Fall könnte neu aufgerollt werden. Wie starb Walburga O.?

Der Angeklagte (Mitte) steht zum Prozessauftakt neben seiner Anwältin Martina Sulzberger (rechts) im Gerichtssaal des Strafjustizzentrums.

© dpa / Karl-Josef Hildenbrand

Der Angeklagte (Mitte) steht zum Prozessauftakt neben seiner Anwältin Martina Sulzberger (rechts) im Gerichtssaal des Strafjustizzentrums.

Von Michael Scheifele Für die Einsatzkräfte muss es ein verstörender Anblick gewesen sein. Walburga O. liegt an einem Septembermorgen 2018 vor der Güllegrube eines Bauernhofs im Landkreis. Ihr lebloser Körper ist von oben bis unten mit Gülle bedeckt. Totschlag oder Unfall? Die Frage, was vorgefallen ist, beschäftigt die Justiz bis heute. Anwalt Peter Witting ist überzeugt, dass sein Mandant Ludw...

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Erstellt:
16. Oktober 2026, 15:46 Uhr

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