„Nachtcafé“

Harald Glööckler hadert damit, ständig aufzufallen

Harald Glööckler liebt den großen Auftritt. Doch inzwischen hadert der extravagante Modedesigner damit, ständig aufzufallen. Im „Nachtcafé“ spricht er über das Leben im Rampenlicht.

Harald Glööckler sitzt in einem Zimmer seines Hauses.

© Uwe Anspach/dpa

Harald Glööckler sitzt in einem Zimmer seines Hauses.

Von Katrin Jokic

Auffallen, bewundert werden und im Mittelpunkt stehen: Für Modedesigner Harald Glööckler gehört das seit Jahren zum öffentlichen Leben. Mit seinen extravaganten Outfits und seinem unverwechselbaren Auftreten zieht er regelmäßig die Aufmerksamkeit auf sich. Doch die ständige Präsenz hat offenbar auch ihre Schattenseiten. In der aktuellen Ausgabe des SWR-„Nachtcafés“ beschäftigt sich Glööckler mit dem Zwiespalt zwischen der Liebe zum Rampenlicht und dem Wunsch, nicht immer aufzufallen.

Damit passt sein Auftritt zum Thema des Abends: „Ich! Ich! Ich! Vom Umgang mit Narzissmus“. Die Gesprächsrunde geht der Frage nach, wo gesundes Selbstbewusstsein endet und übersteigerte Selbstbezogenheit beginnt. Ist der Wunsch nach Aufmerksamkeit bereits ein Zeichen für Narzissmus? Was unterscheidet Egoismus und Selbstinszenierung von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung? Und welche Folgen kann narzisstisches Verhalten für Partner und Kinder haben? Neben Harald Glööckler berichten weitere Gäste von ihren persönlichen Erfahrungen. Ein Experte ordnet die unterschiedlichen Facetten des Narzissmus ein.

Die Sendung läuft am Freitag, 16. Oktober 2026, um 22 Uhr im SWR. Wer die Ausgabe verpasst, kann sie am Samstag, 17. Oktober, um 10:05 Uhr im hr oder um 11 Uhr im SWR sehen. Eine weitere Wiederholung wird am Sonntag, 18. Oktober, um 6 Uhr im SR ausgestrahlt.

Die Gäste des Abends

Harald Glööckler: Der extravagante Modedesigner liebt das Rampenlicht, hadert inzwischen aber damit, durch sein auffälliges Erscheinungsbild ständig im Mittelpunkt zu stehen.

Yvonne Schmidt: Sie wurde bereits in jungen Jahren von ihrer Mutter verlassen und berichtet von ihrer persönlichen Geschichte.

Maximilian Pollux: Der ehemalige Straftäter hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und spricht über seine Erfahrungen.

Simone Reitz: Nach zahlreichen ungesunden Partnerschaften lernte sie Markus kennen. Gemeinsam mit ihm ist sie Teil der Gesprächsrunde.

Cyril Kammer: Er ist ein vulnerabler Narzisst und berichtet aus seiner persönlichen Perspektive über Narzissmus.

Prof. Dr. Reinhard Haller: Der Psychiater und Psychotherapeut beleuchtet das Thema aus fachlicher Sicht.

Was ist das Nachtcafé?

Das „Nachtcafé“ ist eine Talksendung des Südwestrundfunks (SWR), die sich mit persönlichen Schicksalen, gesellschaftlichen Fragen und zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigt. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensentwürfen kommen zusammen, um über Themen zu sprechen, die bewegen und häufig polarisieren.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten der Gäste. Prominente Persönlichkeiten wie Harald Glööckler treffen dabei auf Menschen, die von besonderen Erlebnissen oder schwierigen Lebenssituationen berichten. Ergänzt werden die Gespräche durch Expertinnen und Experten, die wissenschaftliche oder gesellschaftliche Hintergründe erläutern.

Das „Nachtcafé“ gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des SWR-Programms. Die Sendung läuft in der Regel freitagabends und widmet sich wechselnden Themen aus den Bereichen Gesellschaft, Familie, Partnerschaft und persönliche Lebensführung. Ziel ist es, unterschiedliche Sichtweisen sichtbar zu machen und Raum für offene Gespräche zu bieten.

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Erstellt:
16. Oktober 2026, 12:06 Uhr

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