200. Todestag des Dichters
Hebels unruhiger Geist
Im heutigen Amtsgericht Schwetzingen stand das Sterbebett des Mundartdichters Johann Peter Hebel. Seinem Tod folgte ein posthumes Possenspiel um eine Bestattung in Bauchlage, einem hastig verschlossenen Sarg und dem eifersüchtigen Streit um seine Gebeine.
© Stadtarchiv Schwetzingen
Johann Peter Hebel
In Zimmer 14 des Schwetzinger Amtsgerichts arbeitet Dorothee Krück. Sie ist verantwortlich für Betreuungsverfahren bei Erwachsenen und hat mit vielen traurigen Schicksalen zu tun. Ihr Büro ist aber aus einem Grund besonders: In diesem Raum starb vor 200 Johann Peter Hebel. „Das hat mir mein Vorgänger gleich erzählt“, sagt die 34-jährige Rechtspflegerin. Im Gerichtsflur hängt eine Druckgraf...
