Baden-Württemberg

In diesen 6 Städten gibt es am 31.10. Proteste

In Baden-Württemberg sind für den 31. Oktober mittlerweile in sechs Städten Protestaktionen von „Gen Z regelt“ angekündigt.

Die Polizei bereitet sich auf die Proteste am Samstag vor.

© Soeren Stache/dpa

Die Polizei bereitet sich auf die Proteste am Samstag vor.

Von Lukas Böhl

Unter dem Motto „Gen Z regelt“ sind für Samstag, 31. Oktober, bundesweit Demonstrationen in 28 Städten angekündigt. Die Initiative will insbesondere jungen Menschen eine Stimme geben und auf politische sowie gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen. In Baden-Württemberg sind Protestaktionen in sechs Städten vorgesehen.

In diesen sechs Städten in Baden-Württemberg wird demonstriert

Laut der offiziellen Website der Initiative sind folgende Demonstrationen geplant:

  • Stuttgart: Schlossplatz, 12.012 registrierte Tickets
  • Karlsruhe: Stephansplatz, 4.432 registrierte Tickets
  • Freiburg: Platz der Alten Synagoge, 3.585 registrierte Tickets
  • Ulm: Hirschstraße, Höhe Neuer Brunnen (neben Deichmann), 2.966 registrierte Tickets
  • Mannheim: Plankenkopf, 44 registrierte Tickets
  • Lörrach: Alter Marktplatz, 11 registrierte Tickets

Die Demonstrationen sind für Samstag, 31. Oktober 2026, angekündigt. Für Lörrach ist ein Beginn um 14 Uhr angegeben. Auch die übrigen Proteste sind nach bisherigem Stand überwiegend für den Nachmittag vorgesehen.

Die Zahlen stammen von der Website „Gen Z regelt“ und geben die dort registrierten Tickets zum Zeitpunkt der Erfassung wieder. Sie entsprechen nicht zwangsläufig der tatsächlichen Zahl der Demonstrierenden.

Warum geht die Gen Z auf die Straße?

Hinter den Protesten steht die Initiative „Gen Z regelt“, die sich nach eigenen Angaben für eine stärkere politische Beteiligung der jungen Generation einsetzt. Im Mittelpunkt stehen mehrere Themen, die insbesondere junge Menschen betreffen.

Dazu gehören steigende Lebenshaltungskosten, hohe Mieten sowie die finanzielle Belastung von Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden und Studierenden. Auch die Situation im Bildungs- und Gesundheitssystem spielt eine Rolle.

Darüber hinaus richtet sich der Protest gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Initiative fordert außerdem mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und den Schutz demokratischer Grundrechte.

Mit den Demonstrationen wollen die Organisatoren deutlich machen, dass junge Menschen bei politischen Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen, stärker berücksichtigt werden müssen.

Stuttgart verzeichnet die meisten Registrierungen im Südwesten

Besonders viele Menschen haben sich laut Veranstalterwebsite für die Demonstration in Stuttgart registriert. Mit 12.012 Tickets liegt die Landeshauptstadt unter den sechs baden-württembergischen Städten deutlich vorne.

Auch Karlsruhe, Freiburg und Ulm verzeichnen mehrere Tausend Registrierungen. In Mannheim und Lörrach fallen die bislang veröffentlichten Zahlen erheblich niedriger aus.

Ob tatsächlich so viele Menschen an den Demonstrationen teilnehmen werden, ist allerdings offen. Die Ticketzahlen sind weder behördlich bestätigte Teilnehmerzahlen noch eine zuverlässige Prognose für die Beteiligung am Samstag.

Bundesweit Proteste in 28 Städten angekündigt

Die Initiative organisiert Demonstrationen in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main direkt. Weitere 23 Städte haben sich dem Protestaufruf angeschlossen und organisieren eigene Veranstaltungen. Die Proteste sollen nach Angaben der Initiative friedlich und überparteilich stattfinden.

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Erstellt:
28. Oktober 2026, 06:34 Uhr

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