Hitzewelle

Italien verzeichnet heißesten Sommer seit mehr als 75 Jahren

Italien ächzte in den vergangenen Monaten unter der Hitze. Forscher erklären diesen Sommer zum heißesten seit dem Jahr 1950.

Touristen in Rom: So heiß war es in Italien seit dem Sommer im Jahr 1950 nicht mehr.

© Matteo Nardone/IPA via ZUMA Press/dpa

Touristen in Rom: So heiß war es in Italien seit dem Sommer im Jahr 1950 nicht mehr.

In Italien ist der heißeste Sommer seit 1950 verzeichnet worden. Die Durchschnittstemperatur in diesem Sommer lag bei 24,3 Grad, wie das Institut für Bioökonomie des Nationalen Forschungsrats (CNR) mit Sitz in Rom mitteilte. Besonders heiß war den Daten des Instituts zufolge der August mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25,6 Grad. Die Werte basieren demnach auf Temperaturmessungen in zwei Metern Höhe über dem Boden.

„Der im August 2026 gemessene Durchschnittswert von 25,6 Grad übertrifft die bisherigen Rekordwerte von 24,6 Grad im Jahr 2024 und 24 Grad im August 2017“, erklärte Lorenzo Arcidiaco vom CNR. Er erklärte auch, dass das Jahr 2026 insgesamt das wärmste Jahr seit 1950 werden könnte. Darauf deuteten die Daten hin. Der CNR ist Italiens größte staatliche Forschungseinrichtung.

Italien erlebte in diesem Sommer mehrere Hitzewellen. Vor allem die größeren Städte des Mittelmeerlandes heizten sich mitunter extrem auf. Das Gesundheitsministerium warnte nicht selten mit der höchsten Hitzewarnstufe (rot) vor Gesundheitsrisiken auch für gesunde Menschen in der Hitze. Die hohen Temperaturen - verbunden mit einer vergleichsweise hohen Luftfeuchtigkeit - machten es vielen Menschen schwer erträglich, sich draußen aufzuhalten.

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Erstellt:
7. September 2026, 19:14 Uhr

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