VfB Stuttgart beim FC Bayern
„Jetzt heißt es Mund abputzen“
Der Bundesligist hat zur Saisoneröffnung 1:5 beim Rekordmeister gespielt. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
© Baumann/Julia Rahn
Der VfB-Kapitän Deniz Undav ist nach der 1:5-Niederlage beim FC Bayern bedient.
Von David Scheu, Carlos Ubina
Der VfB Stuttgart ist zur Saisoneröffnung der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München angetreten. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß mit 1:5 verloren. Anschließend haben sich die Beteiligten zur Begegnung geäußert.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben es ähnlich wie beim verlorenen Pokalfinale im vergangenen Mai nicht geschafft, uns in der guten Phase weiter mit einem Tor zu stärken. Nach dem 1:1 ist die Geschichte dann schnell erzählt. Denn sechs Minuten später ist das Spiel weg. Das ist hart und die Gegentore sind dann zu billig gefallen. Insgesamt bin ich hin und her gerissen, weil ich Mut in unserem Spiel gesehen habe und dennoch ist es unser Anspruch, die Sachen in bestimmten Phasen besser zu machen. Das muss jetzt der Ansporn sein.“
Bayern-Coach Vincent Kompany: „Es war zwar nicht perfekt, wie die Jungs gespielt haben. Das ist es nie. Aber es war beeindruckend, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Vor allem nach dem Ausgleich. Die Spieler machen immer weiter und es gehört zu ihrer DNA, dass sie wissen, wo das Tor steht. Da die Stuttgarter stark gespielt haben, hat es aber gedauert, bis der Erfolg gesichert war.“
VfB-Spieler Deniz Undav: „Die Niederlage schmerzt wegen der Art und Weise, wie sie zustande gekommen ist. Wir haben streckenweise eine gute Leistung gezeigt und brechen wieder einmal ein. Bayern hat eine brutale Qualität. Sie erspielen sich immer wieder Chancen, sodass sie hundertprozentig treffen werden. Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter machen.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Da brauchen wir nichts beschönigen. Das war kein guter Start in die Bundesligarunde. Trotz der klaren Niederlage sind wir hier aber entschlossen in das Spiel gegangen und haben eigene Offensivaktionen kreiert. Aber ein Spiel bei den Bayern ist immer auch ein extremer Stress- und Qualitätstest. Mit dem 1:1 waren wir gut im Spiel, aber die nächsten Gegentore kamen dann zu schnell und mit dem 1:3 durch das Eigentor von Josha Vagnoman war der berühmte Deckel für die Bayern drauf.“
