Zerstückelte Leiche im Rhein
Männer machen grausigen Fund an Grenze zu Baden-Württemberg
Drei Männer entdecken am Sonntagmorgen einen Sack im Rhein. Darin: ein menschliches Bein. Daraufhin findet die Polizei weitere Säcke.
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Im Rhein schwammen mehrere Säcke, in denen Teile eines getöteten Mannes steckten. (Symbolfoto)
Von Martin Dudenhöffer
Am Sonntagmorgen haben drei Männer im Rhein an der deutsch-schweizerischen Grenze einen schrecklichen Fund gemacht. Am Rheinufer auf der schweizerischen Grenze bei Stein im Kanton Aargau entdeckten sie zunächst gegen 7.30 Uhr einen im Wasser treibenden Sack, heißt es in einer Mitteilung der Kantonspolizei. Als sie den Sack öffneten, fanden sie darin ein menschliches Bein.
Die Polizei suchte daraufhin mit Booten und Tauchern weiter und fand weitere Säcke mit Teilen einer Leiche. Die Stelle liegt nur wenige Meter entfernt von der baden-württembergischen Grenzstadt Bad Säckingen (Kreis Waldshut).
Wie die für den Fall zuständige Kantonspolizei Aargau öffentlich erklärt, ist die Identität des Toten noch unbekannt. Klar sei aber, dass es sich um eine männliche Leiche handelt. Die Polizei geht darüber hinaus davon aus, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.
Leichenfund im Rhein: Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Ermittlungen der Schweizer Behörden nach der Identität des getöteten Menschen und den Hintergründen der grausamen Tat laufen. Wie die Kantonspolizei erklärt, hat die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Institut für Rechtsmedizin Aargau untersucht die Leiche, um Aufschluss über die Todesumstände und die Identität zu gewinnen.
Die Kriminalpolizei sucht Augenzeugen, die am Rheinufer – auf schweizerischer oder deutscher Seite oder an anderer Stelle – verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise können unter anderem direkt an die Polizei gegeben werden unter der Mail-Adresse leibleben.kripo@kapo.ag.ch.
