Zwischenwahlen in den USA
Medien: Verdächtige Briefe an US-Kongressbüros verschickt
Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA sorgen verdächtige Briefe für Aufregung. Auch Büros von Abgeordneten des US-Parlaments sollen betroffen sein.
© Kevin E. Schmidt/Quad-City Times via ZUMA Wire/dpa
Tausende Formulare für die Briefwahl liegen in Umschlägen in einem Kasten (Symbolbild).
Von dpa
Knapp drei Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA untersuchen Bundesbehörden Medienberichten zufolge landesweit verschickte Briefe mit „verdächtigen Substanzen“. Betroffen sein sollen auch Büros von Kongressabgeordneten, wie der US-Sender ABC News und die „New York Post“ unter Berufung auf eine Warnmeldung des Sicherheitsbeauftragten des US-Senats an Mitarbeiter des Senats berichteten. Nach Angaben der Bundespolizei FBI enthielten einige Sendungen unbekannte Substanzen. Ob diese gefährlich sind, war zunächst unklar.
Bei Wahlbehörden in den Bundesstaaten Louisiana und Oklahoma gingen nach einem CNN-Bericht Briefe mit einem verdächtigen weißen Pulver ein. Die Büros wurden daraufhin vorsorglich geräumt. Im Bundesstaat Ohio wurde eine ähnliche Sendung nach Angaben der Behörden noch vor der Zustellung abgefangen. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
Die Zwischenwahlen finden am 3. November statt. Zur Wahl stehen unter anderem das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats.
