Gescheiterte Hinrichtung in Tennessee

„Methoden wie im Wilden Westen“

Nach drei Jahrzehnten im Todestrakt ist die Hinrichtung der 50-jährigen Christa Pike auf spektakuläre Weise gescheitert. Viele fragen sich, ob die Todesstrafe überhaupt noch zeitgemäß ist.

Nach der gescheiterten Hinrichtung per Giftspritze fordern die Anwälte der zum Tode verurteilten Christa Pike Ermittlungen gegen die Strafvollzugsbehörden.

© George Walker IV/AP/dpa

Nach der gescheiterten Hinrichtung per Giftspritze fordern die Anwälte der zum Tode verurteilten Christa Pike Ermittlungen gegen die Strafvollzugsbehörden.

In den USA tobt die Debatte über staatlich sanktionierte Hinrichtungen bereits seit der Kolonialzeit, als ein General aus Virginia seinen Landesverrat mit dem Leben zahlen musste. In den letzten Jahren ist das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden. Denn immer mehr US-Bundesstaaten haben die Todesstrafe abgeschafft. Nun aber ist der Streit durch einen tragischen Fall in Tennessee wieder aufgefl...

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Erstellt:
8. Oktober 2026, 12:10 Uhr

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