Probleme mit E-Mails

Microsoft Outlook läuft nach weltweiter Störung wieder an

Ein Fehler in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online legte weltweit den E-Mail-Verkehr der Microsoft-Systeme lahm. Die Systeme erholen sich – doch nicht alle Nutzer sind schon wieder online.

Der Cloud-Dienst Microsoft 365 war am Montagabend weltweit gestört.

© Sven Hoppe/dpa

Der Cloud-Dienst Microsoft 365 war am Montagabend weltweit gestört.

Ein großflächiger Ausfall bei Microsoft hat am Montagabend den E-Mail-Verkehr von Millionen Nutzern weltweit beeinträchtigt. Betroffen waren sowohl Unternehmenskunden von Microsoft 365 als auch private Nutzer des E-Mail-Dienstes Outlook.

Der Ausfall dauerte mehrere Stunden, am Dienstagmorgen europäischer Zeit entspannt sich die Lage wieder. Die betroffenen Systeme laufen nach Angaben des US-Konzerns schrittweise an und stehen weiten Teilen der Nutzer wieder zur Verfügung.

Fehler in der Cloud-Infrastruktur

Als Ursache für den Ausfall nannte Microsoft ein Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Ein Fehler in einer zentralen Authentifizierungs- und Verbindungskomponente habe den Zugriff auf die Server blockiert.

Techniker des Konzerns leiteten Gegenmaßnahmen ein und spielten in der Nacht gezielte Korrekturen auf den betroffenen Servern ein. Microsoft teilte mit, dass die Telemetriedaten eine deutliche Erholung zeigen und der Datenverkehr schrittweise wieder über die regulären Systeme abgewickelt wird. Einige Nutzer müssen sich nach Konzernangaben jedoch noch gedulden, bis alle Rückstaus im E-Mail-Versand vollständig abgearbeitet sind und die Synchronisation weltweit wieder stabil läuft.

Nutzer sollten keine Änderungen vornehmen

Auf Störungsportalen wie Downdetector stieg die Zahl der Beschwerden nach Auftreten der Störung binnen kurzer Zeit auf Zehntausende an. IT-Experten rieten betroffenen Nutzern davon ab, lokale Einstellungen am Computer zu verändern oder die Software neu zu installieren, da der Fehler rein serverseitig liege. Zudem sollten im Postausgang verbliebene E-Mails nicht wiederholt manuell abgesendet werden, um spätere Mehrfachzustellungen zu vermeiden.

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Erstellt:
1. September 2026, 07:42 Uhr

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