Unglück in Weinheim

Nach Absturz von Kleinflugzeug soll Pilot obduziert werden

Ist ein medizinisches Problem des Piloten möglicherweise der Grund für den Absturz eines Flugzeuges an der Grenze von Hessen und Baden-Württemberg?

Ein Flugzeugwrack liegt nach einem Absturz auf einem Acker. Beim Absturz des Flugzeugs am Rande eines Sommerfests des Luftsportvereins Weinheim waren am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen.

© Jörg Halisch/dpa

Ein Flugzeugwrack liegt nach einem Absturz auf einem Acker. Beim Absturz des Flugzeugs am Rande eines Sommerfests des Luftsportvereins Weinheim waren am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen.

Nach dem Absturz eines Flugzeuges bei Viernheim mit zwei Toten und zwei Schwerverletzten soll die Leiche des Piloten nach dem Willen der Staatsanwaltschaft obduziert werden. „Um feststellen zu können, ob ein medizinischer Notfall bei dem Piloten vorlag, soll eine Leichenöffnung durchgeführt werden“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Dies sei beim Amtsgericht beantragt worden.

Das Kleinflugzeug war am Sonntag aus bislang ungeklärter Ursache nahe einem Flugplatz im baden-württembergischen Weinheim abgestürzt, auf dem ein Fest stattfand.

Nach Angaben der Polizei starben ein 67 Jahre alter Mann, bei dem es sich wohl um den Piloten handelt, und ein 76 Jahre alter Passagier. Eine 40 Jahre alte Frau und ein dreijähriges Kind wurden mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

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Erstellt:
8. September 2026, 11:00 Uhr

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