Lebensgefährlich
Nachbar setzt Gartentor mit 230 Volt unter Strom
Der 30-Jährige soll mit seinem deutlich älteren Nachbarn schon länger gestritten haben. Die Polizei schaltet den Strom ab und ermittelt nun.
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Ist die Stromspannung so hoch, dass sie lebensgefährlich ist, werden Warnschilder aufgehängt – zum Beispiel an Strommasten.
Vermutlich im Zuge eines schon länger schwelenden Streits soll ein Mann in Niederbayern das Gartentor seines Nachbarn unter Strom gesetzt haben. Der 30-Jährige habe das Tor in Vilshofen an der Donau mit Stacheldraht umwickelt und diesen mit Hilfe eines Verlängerungskabels mit einer Netzspannung von 230 Volt unter Strom gesetzt, teilte die Polizei mit. Außerdem habe er das Tor seines 79 Jahre alten Nachbarn mit Waschbetonplatten, einer Kette und einem Schloss blockiert und versperrt.
Der Nachbar habe den Vorfall am Dienstagvormittag bemerkt und die Polizei alarmiert. Beamte hätten das Kabel bis zum Stromverteilerkasten des 30-Jährigen zurückverfolgt und stromlos gemacht. Verletzt wurde niemand.
Den 30-Jährigen erwarten Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs. Das genaue Motiv ist noch unklar. Laut einem Polizeisprecher läuft zwischen den Nachbarn ein länger währender Nachbarschaftsstreit.
