Wetter in Baden-Württemberg
Nächste Woche fällt das Thermometer spürbar
Nächste Woche bekommt Baden-Württemberg einen Vorgeschmack auf den Herbst. So entwickelt sich das Wetter.
© Bernd Weißbrod/dpa
Nächste Woche wird es herbstlicher.
Von Lukas Böhl
Der Spätsommer dreht in Baden-Württemberg in der kommenden Woche kräftig auf – allerdings nur kurz. Zum Wochenstart sind regional noch einmal mehr als 30 Grad möglich. Danach gehen die Temperaturen innerhalb weniger Tage deutlich zurück. Zur Wochenmitte werden vielerorts nur noch Werte um 20 Grad erreicht. Gleichzeitig wird das Wetter wechselhafter und nasser.
Montag noch einmal hochsommerlich
Am Montag, 7. September, wird es in Baden-Württemberg zunächst noch einmal richtig warm. Nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigen die Temperaturen im Süden Deutschlands auf bis zu 33 Grad. Die höchsten Werte werden am Oberrhein erwartet.
Auch die Modellprognose für Baden-Württemberg zeigt zum Wochenstart Temperaturen um die 30-Grad-Marke. Damit steht dem Land noch einmal ein hochsommerlicher Tag bevor.
Allerdings kündigt sich bereits im Tagesverlauf eine Wetteränderung an. Von der Mitte Deutschlands bis in den Süden können Schauer und Gewitter entstehen. Lokal sind kräftige Entwicklungen mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich.
Danach geht es mit den Temperaturen deutlich bergab
Schon am Dienstag verliert die warme Luft zunehmend an Einfluss. Deutschlandweit werden dann noch Höchsttemperaturen zwischen 19 Grad im Norden und bis zu 29 Grad im Süden erwartet. Gleichzeitig breitet sich von Nordwesten Regen aus.
Spätestens am Mittwoch ist der Temperaturwechsel deutlich zu spüren. Der DWD rechnet dann bundesweit nur noch mit Höchstwerten zwischen 17 und 22 Grad. Im Vergleich zu den möglichen mehr als 30 Grad am Montag entspricht das regional einem Rückgang von rund zehn Grad innerhalb von nur zwei Tagen.
Auch die Modellprognose für Baden-Württemberg zeigt diesen Absturz deutlich: Nach rund 31 Grad am Montag werden für Mittwoch nur noch etwa 21 Grad angezeigt.
Regen verstärkt den herbstlichen Eindruck
Der Temperatursturz geht mit einem grundsätzlichen Wetterwechsel einher. Am Mittwoch soll es vor allem südlich der Donau länger regnen, am Alpenrand teilweise auch kräftiger. In der Nacht zum Donnerstag kann der Regen dort zunächst anhalten.
Neben den niedrigeren Tageswerten werden auch die Nächte deutlich frischer. Für die zweite Wochenhälfte nennt der DWD Tiefstwerte von vielfach 7 bis 12 Grad. Nach den warmen Tagen zuvor dürfte sich das vor allem morgens deutlich bemerkbar machen.
Bleibt es danach kühl?
Eine schnelle Rückkehr der großen Hitze zeichnet sich zunächst nicht ab. Für Donnerstag erwartet der DWD deutschlandweit nur noch 16 bis 21 Grad, am Freitag 17 bis 21 Grad. Zugleich bleibt die Wetterlage wechselhaft, von Westen kann erneut Regen aufziehen.
