Midterms in den USA
Republikaner verlieren Repräsentantenhaus und wichtige Gouverneursposten
Für die Republikaner und Donald Trump zeichnet sich eine historische Niederlage ab. Der Präsident hat sich bereits geäußert.
© Alex Brandon/AP/dpa
Für Donald Trump und die Republikanern zeichnet sich bei den Midterms eine historische Niederlage ab.
Von Tim Höhn
Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump haben bei den Kongresswahlen Hochrechnungen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Die Demokraten werden die Kontrolle in der Parlamentskammer übernehmen, wie die US-Sender CNN und NBC News auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen meldeten. Der Verlust der Mehrheit in der Parlamentskammer ist auch eine Niederlage für Trump.
Auch in der zweiten Parlamentskammer, dem Senat, verbuchten die Demokraten erste Erfolge. Noch ist aber unklar, ob sie auch dort die Mehrheit erringen können. Um die Mehrheit zu übernehmen, müssen die Demokraten mindestens vier Gouverneursposten von den Republikanern übernehmen. Nach aktuellem Stand um 5 Uhr deutscher Zeit ist ihnen dies in drei Bundesstaaten gelungen: North Carolina, South Carolina und völlig überraschend auch im konservativ geprägten Texas. In weiteren umkämpften Staaten liegen die Demokraten teils deutlich vorne. Die New York Times geht aktuell davon aus, dass die Demokraten mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent die Mehrheit im Senat holen.
In der ersten Hälfte seiner zweiten Amtszeit fiel das Parlament als Kontrollinstanz weitgehend aus. Im neuen Kongress muss Trump nun mit mehr Widerstand gegen seine Politik rechnen und mit mehr Kontrolle. Trump hat in der Nacht bereits angekündigt, dass er das Wahlergebnis anerkennen werde.Mit Material von dpa
