Der Spitzendiplomat und sein Vater

Rüdiger von Fritsch: Die Geschichte in mir

Seit seiner Jugend hat sich Rüdiger von Fritsch an seinem Vater abgearbeitet, der bis ins hohe Alter überzeugter Nationalsozialist blieb. Ein Gespräch mit dem ehemaligen Spitzendiplomaten über Irrgärten der Widersprüche und das Verrechnen von historischem Leid.

„Die Vergangenheit ist ein anderes Land,  man macht die Dinge  anders dort“: Rüdiger von Fritsch hat sich auf die Spuren seiner Familie begeben.

© Gottfried Stoppel

„Die Vergangenheit ist ein anderes Land, man macht die Dinge anders dort“: Rüdiger von Fritsch hat sich auf die Spuren seiner Familie begeben.

Von Robin Szuttor Sein Großonkel Werner, bis 1938 Oberbefehlshaber des Heeres, galt als einer der fähigsten Generalstabsoffiziere seiner Zeit. Er wehrte sich strikt gegen Versuche der NSDAP oder der SS, Einfluss auf die Truppe zu nehmen und war einer von ganz wenigen Spitzenmilitärs, die den Mut hatten, Hitlers Lebensraumplänen offen zu widersprechen. Auf seinen Vater Thomas kann Rüdiger von Fri...

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Erstellt:
2. September 2026, 20:02 Uhr

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