Wird die Million geknackt?
Rund 950.000 Besucher: Landesgartenschau in Ellwangen endet
Mit mehr als 950.000 Gästen endet die Landesgartenschau in Ellwangen – das ursprüngliche Besucherziel wurde klar übertroffen. Was Besucher am Abschlusswochenende erwartet.
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Das Logo der Landesgartenschau steht inmitten blühender Blumen.
Am Sonntag ist Schluss: Nach mehr als fünf Monaten schließt die Landesgartenschau in Ellwangen ihre Tore. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Mehr als 950.000 Menschen haben die Schau nach ihren Angaben bislang besucht. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 750.000 Gästen deutlich übertroffen, wie ein Sprecher mitteilte. Für den Endspurt hoffen die Organisatoren auf weitere Besucher – die Marke von einer Million sei zumindest noch in Reichweite.
Zum Abschluss wartet am Wochenende noch einmal ein volles Programm. Geplant sind unter anderem ein Blasmusiktag, ein Konzert der bayerischen Brassband LaBrassBanda und die große Abschlussveranstaltung. Am Sonntag endet die Gartenschau offiziell nach 164 Veranstaltungstagen.
Die Gestalter hatten ein 26 Hektar großes Naherholungsgebiet nahe der Innenstadt geschaffen, dort zehntausende Blumenzwiebeln und Pflanzen in den Boden gebracht und in den vergangenen Jahren den Fluss Jagst in Teilen aufwendig renaturiert. Außerdem wurden drei neue Parkanlagen angelegt.
Ganz ohne Ärger blieb der Gartenschau-Sommer allerdings nicht. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Auftritt von Entertainer Helge Schneider im August. Der Musiker unterbrach sein Konzert nach technischen Problemen und verließ zunächst die Bühne. LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny holte ihn später zurück, Schneider setzte den Auftritt fort.
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Vor dem Schloss erhebt sich ein Spiel- und Aussichtsturm aus Holz. (zu dpa: «Rund 950.000 Besucher: Landesgartenschau in Ellwangen endet»)
