Urteil im Bauschaum-Prozess
„Sie haben sich kaufen lassen, ohne zu hinterfragen, was dahintersteckt“
Im Bauschaum-Prozess hat das Amtsgericht Ulm drei junge Menschen verurteilt. Sie hatten vor der Bundestagswahl die Auspuffrohre zahlreicher Autos manipuliert und sollen Geld erhalten. Für Richter Stefan Adamski ist klar: Die Attacken richteten sich auch gegen die Demokratie.
© Michael Scheifele
Drei mutmaßliche Wegwerfagenten wurden am Montag in Ulm verurteilt
Von Michael Scheifele Das Amtsgericht Ulm hat am Montagnachmittag das Urteil gegen die drei Angeklagten im Bauschaum-Prozess gesprochen. Richter Stefan Adamski verurteilte zwei Männer im Alter von 22 und 18 Jahren wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 3000 Euro und eine Mittäterin im Alter von 21 Jahren zu 50 Arbeitsstunden. Doch den Beteiligten war klar, dass es sich dabei nicht um eine...
