Happy End in Heidelberg

Tagelang vermisster Hund gerettet: Passantin entdeckt erschöpftes Tier

Ein kleiner grauer Vierbeiner irrte allein und sichtlich erschöpft durch Heidelberg. Nach vier bangen Tagen konnte die Polizei den Ausreißer wieder seiner glücklichen Besitzerin übergeben.

Nach vier Tagen auf der Straße wirkte der kleine Vierbeiner gezeichnet von den Strapazen.

© Polizeipräsidium Mannheim

Nach vier Tagen auf der Straße wirkte der kleine Vierbeiner gezeichnet von den Strapazen.

Von Jonas Schöll

Nach vier Tagen Ungewissheit und einer einsamen Odyssee durch Heidelberg ist ein kleiner entlaufener Hund wohlbehalten zu seinem Frauchen zurückgekehrt.

Wie das Polizeipräsidium Mannheim am Sonntag mitteilte, nahm die Suche am späten Samstagnachmittag ein glückliches Ende. Eine aufmerksame Passantin hatte gegen Abend in der Bahnstadt, in Höhe der Schwetzinger Terrasse, den kleinen, grauen Vierbeiner entdeckt.

Das herrenlose Tier war offensichtlich allein unterwegs und machte auf die Finderin einen sichtlich mitgenommenen Eindruck.

Mikrochip führt zur Besitzerin

Die Frau informierte umgehend das Polizeirevier Heidelberg-Mitte. Eine Streife rückte aus, nahm den Ausreißer in Empfang und brachte ihn erst einmal auf die Wache. Dort zeigte sich, wie wertvoll die Kennzeichnung von Haustieren ist: Mit einem Lesegerät konnten die Beamten den Mikrochip des Hundes auslesen.

In Zusammenarbeit mit einer Tierschutzorganisation gelang es der Polizei innerhalb kurzer Zeit, die registrierte Besitzerin ausfindig zu machen und über den Fund zu informieren. Schließlich konnte die erleichterte Frau ihren schmerzlich vermissten, kleinen Gefährten auf dem Revier abholen.

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Erstellt:
11. Oktober 2026, 12:28 Uhr

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