Merz in Montenegro
Viel Arbeit, wenig Glamour
Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist persönlich an die Adria geflogen, um am Beitrittsprozess von sechs Balkanstaaten zu arbeiten. Ihn motiviert eine konkrete Gefahr.
© Michael Kappeler/dpa
Schöne Kulisse, schwierige Fragen: Kanzler Friedrich Merz (CDU) beim Westbalkan-Treffen in Montenegro.
Von Ellen Hasenkamp Wie mühsam der Fortschritt auf dem Balkan mitunter ist, zeigt zum Beispiel die Sache mit dem Schwimmbad im montenegrinischen Kotor. Die städtische Schwimmhalle – mit 50-Meter-Bahn und Zuschauertribünen – war seit 2021 nach dem Wasserballspieler Zoran Dzimi Gopcevic benannt. Das aber erwies sich als ein handfestes Problem auf dem Weg des gesamten Landes in die EU, auf dem der k...
