Jahrestief rückt näher

Warum fällt die Rheinmetall-Aktie? - Diese Nachricht belastet den Kurs

Die Rheinmetall-Aktie gerät kräftig unter Druck und fällt erneut unter die Marke von 1.000 Euro. Was hinter dem Kursrutsch steckt und warum jetzt sogar ein neues Jahrestief drohen könnte.

Die Rheinmetall-Aktie fällt deutlich unter 1.000 Euro. Berichte über einen verzögerten Bundeswehr-Auftrag belasten den Kurs. Drohen weitere Verluste?

© Swen Pförtner/dpa

Die Rheinmetall-Aktie fällt deutlich unter 1.000 Euro. Berichte über einen verzögerten Bundeswehr-Auftrag belasten den Kurs. Drohen weitere Verluste?

Von Matthias Kemter

Die Rheinmetall-Aktie gerät am Montag deutlich unter Druck und verliert zeitweise rund fünf Prozent. Dabei fällt der Kurs des Rüstungskonzerns erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 1.000 Euro. Auslöser sind Berichte über eine mögliche Verzögerung bei einer Großbestellung der Bundeswehr. Anleger fürchten nun Auswirkungen auf die Geschäftszahlen.

Warum fällt die Rheinmetall-Aktie heute?

Hinter dem Kursrückgang steckt offenbar eine mögliche Verschiebung eines größeren Rüstungsauftrags. Wie das Branchenportal „Hartpunkt“ berichtet, könnte die geplante Bestellung von Boxer-Radfahrzeugen durch die Bundeswehr erst im Februar 2027 erfolgen. Ursprünglich war noch im Sommer damit gerechnet worden, dass die Beschaffung bereits Anfang Dezember 2026 beschlossen wird. Damit hätte der Auftrag möglicherweise noch im laufenden Geschäftsjahr in die Bücher von Rheinmetall aufgenommen werden können. Sollte sich die Bestellung tatsächlich auf Februar verschieben, könnte sich das entsprechend auf den Auftragseingang und die kurzfristigen Geschäftserwartungen auswirken.

Rheinmetall-Aktie fällt unter 1.000 Euro - drohen weitere Verluste?

An der Börse reagieren Anleger nervös auf die Nachrichten. Die Rheinmetall-Aktie verliert am Montagnachmittag zeitweise bis zu fünf Prozent und rutscht erneut unter die Marke von 1.000 Euro. Der Rückgang trifft die Aktie in einer ohnehin schwierigen Phase. Seit Jahresbeginn hat Rheinmetall bereits rund 35,9 Prozent an Wert verloren. Durch den erneuten Kursrutsch rücken nun auch die Jahrestiefs im Bereich von 920 Euro wieder in den Fokus. Sollte sich die Aktie nicht nachhaltig über der 1.000-Euro-Marke stabilisieren, könnte ein erneuter Test dieser Unterstützungszone drohen. Fällt auch die Marke von 920 Euro, wären weitere Kursverluste möglich. Zusätzliche Spannung versprechen die anstehenden Quartalszahlen des Rüstungskonzerns in dieser Woche. Dabei dürfte insbesondere entscheidend sein, wie sich der Auftragseingang entwickelt und ob sich Rheinmetall zum möglichen Zeitplan der Boxer-Bestellung äußert. Für Anleger bleibt die Lage damit angespannt. Solange nicht feststeht, wann die Bundeswehr die Großbestellung tatsächlich auf den Weg bringt, dürfte die Unsicherheit rund um die Rheinmetall-Aktie bestehen bleiben.

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Erstellt:
2. November 2026, 17:36 Uhr

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