AfD nach Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

Wollen die denn überhaupt regieren?

Die Bundespartei in Berlin ist bereit, Kompromisse einzugehen. Ulrich Siegmund will nur die reine AfD-Lehre umsetzen – oder gar nichts. Lässt sich das Dilemma für die Rechten auflösen?

Ulrich Siegmund (links), strahlender Wahlsieger in Sachsen-Anhalt, will seine beiden Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel zwar über sein weiteres Vorgehen informieren, sich aber nicht von ihnen reinreden lassen. Der Grund liegt auch in unterschiedlichen Prioritäten.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Ulrich Siegmund (links), strahlender Wahlsieger in Sachsen-Anhalt, will seine beiden Parteichefs Tino Chrupalla und Alice Weidel zwar über sein weiteres Vorgehen informieren, sich aber nicht von ihnen reinreden lassen. Der Grund liegt auch in unterschiedlichen Prioritäten.

Von Dominik Guggemos An Selbstvertrauen mangelt es der AfD dieser Tage nicht – mit Blick auf das für die Rechten historische Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt kein Wunder. 40 Prozent strebt Parteichefin Alice Weidel bei der nächsten Bundestagswahl laut eigenem Bekunden an. Die Forderung nach Neuwahlen gehört zur Standardfolklore der Rechtsaußenpartei. Doch mit Blick auf das zögerliche Verhalten des ...

Wir freuen uns, daß Sie sich für einen Artikel unseres Angebots bkz+ interessieren.

Wenn Sie jetzt das Online Plus-Abonnement mit unserem Service bkz+ abschließen, können Sie sämtliche Artikel auf bkz.de lesen, die mit einem „+“ markiert sind.

Das Online Plus-Abonnement kostet € 9,90 pro Monat und ist jederzeit kündbar.

Schließen Sie jetzt ein Abonnement ab:

Online Plus-Abonnement

Sie haben bereits ein Print- oder E-Paperabo?

Kostenloser Zugang zu bkz+

Sie sind bkz+ Abonnent? Hier einloggen

Zum Artikel

Erstellt:
9. September 2026, 16:02 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen