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Alter Bekannter ist ein neuer Hoffnungsträger

Fußball-Regionalligist Großaspach holt Sebastian Schiek zurück.

Sebastian Schiek mischte im Test gegen die Kickers schon als Probespieler mit, nun ist er endgültig zurück in Aspach. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Sebastian Schiek mischte im Test gegen die Kickers schon als Probespieler mit, nun ist er endgültig zurück in Aspach. Foto: A. Becher

Von Steffen Grün

Es hatte sich schon seit einigen Tagen angedeutet, jetzt ist die Sache in trockenen Tüchern: Zwei Jahre nach seinem Abschied kehrt Sebastian Schiek zum Fußball-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach und damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 30-Jährige unterschrieb nach Informationen unserer Zeitung einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 und könnte schon im heutigen WFV-Pokalviertelfinale beim künftigen Ligarivalen VfB Stuttgart II (18 Uhr, Robert-Schlienz-Stadion, keine Zuschauer zugelassen) mitmischen.

Ende August 2014 und damit wenige Wochen nach dem Aspacher Drittliga-Aufstieg war Sebastian Schiek das erste Mal in den Fautenhau gewechselt. Damals kam er vom Karlsruher Sportclub, bei dem er mehrere Jugendteams durchlaufen und als Aktiver immerhin 16 Zweitliga-Partien bestritten hatte. Der gebürtige Bruchsaler brachte es auf 118 Pflichtspiele im SG-Trikot, in denen der Außenverteidiger mit ausgeprägtem Vorwärtsdrang neun Tore erzielte und 16 Treffer vorbereitete. Er hatte damit auch seinen Anteil daran, dass die Aspacher in den vier Runden bis zu seinem Weggang 2018 stets den Drittliga-Verbleib feiern durften. „Sebastian hatte bei uns damals vier tolle Jahre und war in dieser Zeit auch stets ein Leistungsträger“, erinnert sich SG-Sportchef Joannis Koukoutrigas.

Für Schiek lief es nicht rund: Mit Köln abgestiegen, in Aalen nur ein Kurzzeitengagement.

In der ersten Spielzeit ohne Schiek rettete sich der Klub erst in letzter Sekunde, in der zweiten war der Abstieg in die Regionalliga nicht mehr zu verhindern. Doch auch für den Fußballer selbst lief es andernorts nicht wie erhofft. Für Fortuna Köln absolvierte er in der Drittliga-Saison 2018/2019 zwar 31 Begegnungen, doch die Domstädter stiegen in die Regionalliga ab. Damit endete Schieks Kontrakt beim Traditionsklub aus der Südstadt, einen neuen Verein fand er so rasch nicht. Erst Ende Januar dieses Jahres kam er beim VfR Aalen unter, der nach dem Drittliga-Abstieg eine enttäuschende Regionalliga-Saison hinlegte. Drei Einsätze des Abwehrspielers im Februar und im März standen in der Statistik, als die Coronapandemie die Runde abrupt beendete und sein Halbjahresvertrag damit bereits wieder ausgelaufen war.

Aspachs oberster Kaderplaner nahm nach dem Abstieg seines Teams in die Regionalliga bald Kontakt mit dem alten Bekannten auf und zeigt sich froh darüber, ihn zur Rückkehr bewegt zu haben. „Er ist nach wie vor in einer super Verfassung und verfügt neben den fußballerischen Qualitäten über enorme Erfahrung, die in der neuen Saison sehr wichtig für uns sein wird“, betont Joannis Koukoutrigas. Für Sebastian Schiek, der die Rückennummer 22 bekommt, „fühlt es sich super an, wieder in Aspach zu sein“. Er sei sich sicher, „dass ich mich hier wieder schnell einbringen kann und wir zusammen eine erfolgreiche Saison spielen werden“.

Mit dem zweiten Rückkehrer nach Özgür Özdemir sowie mit Torwart Oliver Schnitzler, Darius Held, Sandro Sirigu, Mohamed Diakité, Georgios Pintidis, Andrew Owusu, Marvin Cuni und Nils Anhölcher sind es nunmehr zehn externe Zugänge, die Aspach an Land gezogen hat. Drei Offensivkräfte und ein weiterer Keeper werden noch gesucht, um den Kader zu komplettieren.

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Erstellt:
5. August 2020, 06:00 Uhr

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