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Beide Kontrahenten stehen unter Druck

Beim Aspacher Gastspiel in Münster kämpfen der Dritt- und der Viertletzte der Dritten Liga darum, die Abstiegszone zu verlassen

Das Ziel ist klar. Beim Drittletzten Preußen Münster will der Viertletzte aus Großaspach heute ab 14 Uhr unbedingt punkten. Alles andere wäre für Fußball-Drittligist SG Sonnenhof auch ein echter Tiefschlag. Schließlich will die Elf aus dem Fautenhau nicht noch mehr im Abstiegssumpf versinken, sondern möglichst rasch raus aus dem Tabellenkeller.

Oliver Zapel will mit seiner Mannschaft in der Tabelle wieder etwas nach oben klettern. Dafür benötigen Großaspachs Fußballer in Münster aber nicht nur einen, sondern alle drei Zähler. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Oliver Zapel will mit seiner Mannschaft in der Tabelle wieder etwas nach oben klettern. Dafür benötigen Großaspachs Fußballer in Münster aber nicht nur einen, sondern alle drei Zähler. Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

SG-Coach Oliver Zapel macht kein Hehl daraus, was er von seiner Mannschaft im Duell mit dem Gründungsmitglied der deutschen Bundesliga aus Westfalen erwartet: „Wir packen es gemeinsam an und wollen in Münster unbedingt punkten.“ Daran ändert die nicht gerade angenehme Personalsituation der Schwaben nichts. Denn neben den sogenannten Langzeitverletzten Michael Vitzthum (Hüftverletzung), Joel Gerezgiher (im Aufbautraining), Jonas Meiser (Knieverletzung), Jamil Dem (Oberschenkelverletzung) und Dan-Patrick Poggenberg (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fallen für die Partie im Preußenstadion auch Charmaine Häusl (Oberschenkelzerrung) und Eric Hottmann (angeschlagen) aus.

Beide Kontrahenten stehen unter Druck

Das bedeutet, dass Aspachs Trainer heute in Münster vermutlich mit fast der gleichen Startformation wie zuletzt beim 6:1 im WFV-Pokal beim Landesligisten SC Stammheim beginnt. Einzig in der Innenverteidigung könnte Korbinian Burger zurück ins Team kommen. Dafür müsste dann wohl Dennis Slamar wieder auf die Bank. Als rechter Außenverteidiger dürfte wohl Routinier Kai Gehring beginnen, der diese Position sowohl im Testspiel gegen den Zweitligisten Heidenheim wie im Pokalduell zufriedenstellend ausfüllte. Eine Variante, die Sebastian Bösel wiederum die Rückkehr ins zentrale Mittelfeld ermöglicht, um dort für die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive sowie für mehr Zweikampfstärke zu sorgen. Daran krankte es beim 1:5 gegen Ingolstadt erheblich.

Ein Spiel, das Zapel noch nicht ganz abgehakt hat. Sein Blick zurück gilt deshalb sowohl dem Auftritt des Drittligisten beim Siebtligisten Stammheim wie auch der empfindlichen Heimniederlage. Zum Pokalduell sagt er: „Der Erfolg war für uns wichtig und notwendig zugleich, da wir nun erst einmal im Pokal überwintern.“ Zudem habe seine Elf nach der vorigen Niederlage gegen Ingolstadt neues Selbstbewusstsein tanken können. Für den SG-Trainer ein wichtiger Faktor, denn „uns stehen in den nächsten Wochen gleich mehrere Hürden bevor“. Die erste davon stellt der Drittletzte aus Münster dar, bei dem der Druck noch etwas größer als in Großaspach sein dürfte. Schließlich ist es nicht der Anspruch der Westfalen, im Tabellenkeller der Dritten Liga rumzudümpeln. Preußen-Manager Malte Metzelder fordert deshalb klipp und klar: „Ich will drei Punkte.“ Mal sehen, ob Großaspach etwas dagegen hat.

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Erstellt:
19. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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