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Brünker, Burger und Dem sagen in Aspach Adieu

Ein Duo will drittklassig bleiben, den Dritten zieht es in die Heimat.

Jamil Dem (vorne) hat schon einen neuen Verein gefunden. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Jamil Dem (vorne) hat schon einen neuen Verein gefunden. Foto: A. Becher

(stg). Die Reihen im bisherigen Kader der SG Sonnenhof Großaspach lichten sich nach dem Drittliga-Abstieg weiter. Mit Kai Brünker, Korbinian Burger und Jamil Dem verlassen drei weitere Fußballer den Verein aus dem Fautenhau, der zumindest im Falle von Brünker darauf gehofft hatte, ihm auch für die nächste Saison in der Regionalliga Südwest einen neuen Vertrag schmackhaft machen zu können. Der 26-jährige Sturmtank, der vor eineinhalb Jahren vom damaligen englischen Drittligisten Bradford nach Großaspach gewechselt war, entschied sich nun aber gegen eine Zukunft beim Sonnenhof. Selbiges gilt für Burger, wie Sportdirektor Joannis Koukoutrigas verrät: „Beide haben uns gesagt, dass sie die SG schweren Herzens verlassen, weil sie ihre Zukunft in der Dritten Liga sehen.“ Wo genau, ist noch unbeantwortet. Es gibt aber Gerüchte, dass es Angreifer Brünker und Abwehrspieler Burger, der seit seiner Verpflichtung von der Spvgg Greuther Fürth II auf zwei Jahre im Schwabenland zurückblickt, im Doppelpack zum 1. FC Magdeburg ziehen könnte.

Bekannt ist seit gestern, welches Trikot Jamil Dem künftig überstreift. Der 27-Jährige, der seit Oktober 2018 in Aspach spielte, kehrt wie erwartet in die Berliner Heimat zur Freundin und zur Familie zurück. Der defensive Mittelfeldspieler schließt sich dem Nordost-Regionalligisten VSG Altglienicke an, der ihn in etwa einer Woche im Training erwartet. Momentan ist Jamil Dem aber noch dabei, die Muskelverletzung auszukurieren, die ihn seit September 2019 außer Gefecht gesetzt hatte. Für Joannis Koukoutrigas, der keinen Hehl daraus macht, dass die SG den Defensivstrategen gerne behalten hätte, kommt Dems Entscheidung für den Klub aus dem Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick nicht allzu überraschend. „Ich weiß, dass Karsten Heine dort Trainer ist. Er war schon bei Hertha BSC Berlin II und in Chemnitz Jamils Coach“, erläutert Großaspachs Sportchef. „Das ist die Verbindung.“

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Erstellt:
10. Juli 2020, 17:44 Uhr

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