Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Den zweiten Sieg in Folge fest im Blick

SG Sonnenhof will im Baden-Württemberg-Duell gegen Waldhof Mannheim den nächsten Schritt aus dem Drittliga-Keller machen

„Nur mit Filetfußball geht’s nicht“, prophezeit Oliver Zapel und spricht dabei vom Heimspiel heute ab 14 Uhr gegen den SV Waldhof Mannheim. Das erklärte Ziel des Großaspacher Trainers fürs Baden-Württemberg-Duell: „Wir haben die Möglichkeit, das erste Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge zu gewinnen.“ Die Chance soll genutzt werden.

Auf dem Weg zurück in Aspachs Startelf: Mittelfeldmann Nico Jüllich. Der Ex-Mannheimer fiel zuletzt mit einer Muskelverletzung aus. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Auf dem Weg zurück in Aspachs Startelf: Mittelfeldmann Nico Jüllich. Der Ex-Mannheimer fiel zuletzt mit einer Muskelverletzung aus. Foto: T. Sellmaier

Von Uwe Flegel

Sechs Jahre ist es her, dass sich die Elf aus dem Fautenhau und der Ex-Bundesligist aus der Kurpfalz das letzte Mal in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Mit 2:1 und 3:1 gingen die Vergleiche damals gleich zweimal an die Schwaben und ihren Trainer Rüdiger Rehm. Am Ende der Saison und zwei Relegationsspiele gegen den VfL Wolfsburg II später, verabschiedete sich Großaspach in Liga drei. Mit fünf Jahren Verspätung hat der Waldhof nun nachgezogen und prompt zu Beginn der Runde für Furore gesorgt. Mittlerweile ist die erste Euphoriewelle bei den Badenern zwar abgeebbt, doch Zapel warnt davor, die jüngsten Mannheimer Ergebnisse zum Maßstab zu nehmen: „Der Waldhof spielt einen attraktiven sowie gut durchdachten Fußball.“ Zudem sei der SVW ein Beispiel für einen über Jahre hinweg gut strukturierten und zusammengestellten Kader, der nach dem Aufstieg sinnvoll ergänzt wurde, urteilt Aspachs 51-jähriger Coach.

Das alles ändert aber nichts daran, dass Zapel mit dem Tabellensechzehnten nach dem 1:0-Auswärtssieg in Zwickau nun zu Hause nachlegen und den nächsten Schritt raus aus dem Keller machen will. „Wir haben in Zwickau gesehen, dass man auch mit kämpferischen Tugenden ein attraktives Spiel abliefern kann“, erklärt der SG-Trainer und macht angesichts des Regens und des zu erwartenden tiefen Bodens klar, was er von seiner Elf erwartet, damit die drei Punkte im heimischen Fautenhau bleiben: „Nur mit Filetfußball geht es nicht.“ Gefragt seien Aufopferung und die Bereitschaft, sich gegen die auf Rang elf platzierten Kurpfälzer in jeder Situation zu wehren.

Personell wird sich bei den Schwaben gegenüber der vergangenen Partie wohl kaum etwas ändern. Eigentlich besteht nur bei Nico Jüllich die Chance, dass er von der langen Lazarettliste gestrichen werden kann. „Wir kämpfen darum und unsere medizinische Abteilung hat alle Hände voll zu tun“, hofft Zapel. Der 29-Jährige wird jedenfalls alles dafür geben, dass er heute Nachmittag dabei ist, stammt er doch aus der Waldhof-Jugend und hat bei den Mannheimern auch seine ersten Erfahrungen im Aktivenbereich gemacht. Allerdings ist der Mittelfeldmann nicht der einzige unsichere Kantonist bei der SG. Stürmer Timo Röttger ist ebenfalls angeschlagen. Bei ihm machen die Adduktoren Probleme. Deshalb saß der Routinier schon in Zwickau nur auf der Bank. Diesmal ist aber nicht einmal sicher, ob es wenigstens dafür reicht.

Wobei nicht nur die SG Personalsorgen hat. Auch bei den seit 18 Monaten auswärts ungeschlagenen Mannheimern gibt es den einen oder anderen Ausfall. Einer davon ist zum Beispiel der gefährliche Angreifer Valmir Sulejmani.

Den zweiten Sieg in Folge fest im Blick

Zum Artikel

Erstellt:
9. November 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!