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Ernstfall für Großaspachs „richtig guten Plan“

Fußball-Drittligist aus dem Fautenhau geht durchaus zuversichtlich ins Heimspiel gegen den Tabellensechsten Magdeburg

Ernstfall für Großaspachs „richtig guten Plan“

Von Uwe Flegel

„Wir haben einen richtig guten Plan und im Training gesehen, dass er funktionieren kann.“ Großaspachs Trainer Oliver Zapel verströmt Zuversicht, dass die Fußballer aus dem Fautenhau heute ab 14 Uhr im Drittliga-Duell mit dem 1. FC Magdeburg bestehen werden. Dabei empfängt der Drittletzte den Tabellensechsten, der bislang die beste Defensive der gesamten Liga aufweist.

Um die Qualität der gegnerischen Hintermannschaft weiß selbstverständlich auch SG-Coach Oliver Zapel: „Das ist ein richtiger Brocken, der da vor dem Tor steht.“ Einer, an dem die Kontrahenten in den bisherigen 16 Spielen erst 14-mal vorbeikamen. Doch Aspachs Trainer sagt auch: „Bayern II hat gezeigt, dass man auch den Brocken zum Bröseln bringen kann. Wir haben ähnliche Möglichkeiten.“ Wobei zur Wahrheit auch gehört, dass die Reserve des deutschen Rekordmeisters gegen den einzigen Europapokalsieger in der Geschichte des DDR-Fußballs zwar drei Tore erzielte, aber gar fünf Treffer kassierte und 3:5 verlor.

SG-Coach Oliver Zapel vor dem Spiel gegen Magdeburg
Fußball-Drittligist SG Sonnenhof Großaspach empfängt am morgigen Samstag um 14 Uhr den 1. FC Magdeburg. Mit welchen Erwartungen der SG-Trainer Oliver Zapel ins Spiel geht, verrät er im BKZ-Video.

Denn der Ex-Zweitligist aus Sachsen-Anhalt hat auch vorne durchaus was zu bieten. Mit Sören Bertram (7 Tore) und Kapitän Christian Beck (6) verfügt der FCM im Sturm zum Beispiel über sehr erfahrene und brandgefährliche Angreifer. Wie hoch die Qualität der Magdeburger ist, zeigte sich zuletzt beim 3:0 gegen die Spvgg Unterhaching. Eine Partie, in der der einstige Aspacher Publikumsliebling Manfred Osei Kwadwo wie so oft nur als Einwechselspieler zum Zug kam. Auch das ist ein klares Zeichen dafür, dass der Kader von Trainer Stefan Krämer weit überdurchschnittlich ist.

Bei Großaspach sieht es in der Hinsicht in Sachen Defensivabteilung definitiv nicht so aus. Weiterhin ist die Zahl der Ausfälle nicht gerade gering. Neben den vielen Verletzten fehlt mit Sebastian Bösel ein wichtiger zentraler Mittelfeldspieler, da er gegen Magdeburg noch gesperrt und erst die Woche drauf bei den Münchner Löwen wieder spielberechtigt ist. Nach ihren Muskelfaserrissen zurückgemeldet haben sich dafür Mittelfeldmann Charmaine Häusl und Linksverteidiger Dan-Patrick Poggenberg, der sogar schon eine Alternative für den Kader ist. „Er ist erstaunlich weit. Er hat in seiner Verletzungspause fleißig gearbeitet, das merkt man“, lobt Aspachs Coach.

Während die Auswahl hinten trotzdem weiterhin eher dünn ist, „wird es vorne kuschelig“, erzählt Oliver Zapel und meint damit, dass der Konkurrenzkampf groß ist. Auch weil Routinier Timo Röttger wieder fit ist und seine Doppelrolle als Co-Trainer und Spieler „hervorragend“ ausfüllt, so Zapel, der hinzufügt, dass sich der 34-Jährige durchaus eine Belohnung verdient habe. So wie zuletzt in Meppen auch Dimitry Imbongo, der nach seiner Einwechslung nicht nur den späten Anschlusstreffer erzielte, sondern auch schon zuvor gute Szenen hatte. Eventuell darf er diesmal ja von Anfang an ran? Zapel weicht ein wenig aus: „Diese Jokerrolle ist ja nicht ganz unwichtig, wobei er das selbstverständlich völlig anders sieht.“ Fakt sei, dass sich die Startelf gegenüber Meppen trotz der dort guten Leistung beim 1:2 durchaus ändern kann. Denn: „Meppen ist Meppen und Magdeburg ist Magdeburg. Und das spielt ein völlig anderes System.“ Doch um das richtig gut zu stören, dafür hat Aspach ja einen Plan in der Hinterhand.

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Erstellt:
30. November 2019, 11:30 Uhr

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