VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund
Hoeneß: „Okay zu spielen, reicht halt gegen Topteams nicht“
Der VfB hat gegen den BVB beim 0:1 die dritte Saisonniederlage bezogen. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
© Baumann/Volker Mueller
Enttäuscht: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß
Von Heiko Hinrichsen, Philipp Maisel, David Scheu
Im zweiten Heimspiel der Saison hat der VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund mit 0:1 verloren. Wie ordnen die Beteiligten das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben die erste Halbzeit ausgeglichen halten können, haben es aber im letzten Drittel mehrfach versäumt, klare Chancen zu kreieren. Ich habe uns nicht als die schlechtere Mannschaft gesehen. Wir stehen aber wieder ohne Punkte da, das tut weh. Denn ordentlich und okay zu spielen, das reicht halt gegen Topteams nicht.“
BVB-Coach Niko Kovac: „Es war heute ein sehr intensives Spiel von beiden Seiten. Es gab diesmal nicht so viele Highlights, wie man das sonst gewohnt ist von diesen beiden Teams. Wir haben ballsicher begonnen, in der zweiten Halbzeit hatte der VfB etwas mehr vom Spiel – aber wir haben nichts zugelassen. Wir hatten nach der Pause aber die besseren Chancen – und machen das entscheidende Tor.“
VfB-Torwart Fabian Bredlow: „Wir haben definitiv Fortschritte gemacht, was das Verteidigen angeht. Wir haben wenige klare Torchancen zugelassen – umso bitterer, dass wir uns trotzdem einen gefangen haben. Es hat heute dann einfach ein Tor gefehlt. Ich glaube schon, dass die Möglichkeiten da waren, Chancen zu kreieren. Im letzten Drittel hat vielleicht manchmal die Genauigkeit gefehlt.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hatten vom Start weg große Offensivabsichten, allerdings hat sich die erste Phase des Spiels eher zwischen den Strafräumen abgespielt. Dann haben wir auf beiden Seiten Toraktionen und Abschlüsse gesehen. Oft sind es dann Kleinigkeiten mit großer Wirkung. Wir waren beim Gegentor zu passiv und zu weit weg vom Mann. Das führt dann zum Gegentor. Dann sind wir dem Rückstand hinterhergelaufen, haben nochmals alles versucht. Das Entscheidungsverhalten im letzten Drittel war aber nicht immer richtig. Trotzdem kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, weil sie bis zum Schluss gearbeitet hat.
