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„Ich habe ein Luxusproblem“

Trainer Schnorrenberg geht ins Drittliga-Heimspiel der Großaspacher Fußballer gegen Jena mit einem fast kompletten Kader

Für die Fußballer der SG Sonnenhof Großaspach steht am morgigen Sonntag das letzte Drittliga-Spiel im Jahr 2018 auf dem Programm. Um 14 Uhr geht es in der Mechatronik-Arena gegen den FC Carl Zeiss Jena um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Sebastian Bösel (rechts) will morgen mit der SG Sonnenhof Großaspach die Hürde Jena überspringen.Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Sebastian Bösel (rechts) will morgen mit der SG Sonnenhof Großaspach die Hürde Jena überspringen.Foto: A. Becher

Von Heiko Schmidt

Aspachs Trainer Florian Schnorrenberg macht deutlich, was er von seiner Mannschaft im Heimspiel gegen Jena erwartet: „Drei Punkte müssen her, egal wie. Wir müssen nicht unbedingt perfekt spielen, brauchen aber ein perfektes Ergebnis.“ Das ist auch nötig, wenn man auf die Tabelle schaut, denn beide Mannschaften haben es bislang auf je 20 Punkte gebracht und stecken damit in Abstiegsgefahr. Und da würde ein Sieg gut zu Gesicht stehen und das Weihnachtsfest etwas geruhsamer feiern lassen.

Zuletzt beim 1:1 in der Heimpartie gegen Fortuna Köln hatte Schnorrenberg die große Anzahl von Torchancen gelobt. Das soll auch morgen wieder gelingen. „Es ist ein guter Ansatz, wenn wir uns wieder Torchancen herausspielen“, sagt Schnorrenberg. Jedoch sollten diese nun besser genutzt werden. In diesem Zusammenhang äußerte sich SG-Stürmer Timo Röttger nach dem Köln-Match im Fernsehinterview: „Wir hatten genug Chancen, ich musste das 2:0 machen. Da muss ich mich auch bei der Mannschaft entschuldigen. Wenn ich das Tor mache, sieht es viel besser aus. Dann ist Fortuna fast tot, kommt nicht mehr so leicht zurück.“ Der Routinier möchte also mit gutem Beispiel vorangehen. Er ist auch für den Coach ein wichtiger Akteur. „Timo macht oft den Unterschied aus.“ Rottgers Einsatz ist aber aufgrund von muskulären Problemen fraglich. Auf der anderen Seite räumt Schnorrenberg allerdings auch ein, dass einige junge Spieler noch etwas Zeit brauchen, um an Röttgers Leistungsstärke heranzukommen.

Personell sieht es bei den Großaspachern vor dem Jahresabschlussspiel recht gut aus. Lediglich Nicolas Jüllich (Leistenverletzung) und Marco Hingerl (Abriss des Oberschenkelmuskels) fallen weiterhin aus. Defensivmann Dan-Patrick Poggenberg befindet sich mittlerweile wieder im Mannschaftstraining, könnte morgen eine Option sein. Mittelfeldspieler Sebastian Bösel kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre in das Aufgebot des Dorfklubs zurück. Außenverteidiger Patrick Choroba hat wohl seine Oberschenkelverletzung, weswegen er zuletzt gegen Köln passen musste, überwunden und dürfte gegen Jena einsatzbereit sein.

„Vom Kader her habe ich ein schönes Luxusproblem“, freut sich Schnorrenberg. Da bleibt die Frage, wie die Startelf aussehen wird. Der Coach möchte sich diesbezüglich aber nicht in die Karten schauen lassen. Eines ist für ihn jedoch klar: „Ich werde nicht auf eine Dreier-Abwehrkette umstellen, denn alles, was gut ist, soll man belassen.“ Das bedeutet, dass der Sonnenhof morgen wahrscheinlich wieder im 4:2:3:1 beginnen wird. Damit sieht sich der Sonnenhof gut gerüstet gegen das 4:4:2, mit dem wohl der Gast aus Jena auflaufen wird. „Ich rechne damit, dass der Gegner aus einer tiefen Position aufs Umschaltspiel setzen wird“, vermutet Schnorrenberg. Da hört man den Respekt der Großaspacher vor den Thüringern heraus. Schnorrenberg hofft darauf, dass sein Konzept aufgeht. „Wir brauchen Sicherheit im Ballbesitz und dürfen nicht ungeduldig werden.“ Wenn das gelingt, ist ein Dreier drin.

Wer beim Heimspiel der Großaspacher morgen nicht vor Ort ist, der kann dank unserer Zeitung trotzdem stets aktuell am Ball sein. Vom Duell gibt es im Internet unter www.bkz-online.de wie gewohnt einen Liveticker. An selber Stelle ist tags darauf ein kommentiertes Video zu finden.

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Erstellt:
22. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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