Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Röttger im Visier von Uerdingen, die SG blockt ab

Aspachs Angreifer weckt das Interesse des Drittliga-Rivalen

Timo Röttger (am Ball) wird vom KFC Uerdingen umworben. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Timo Röttger (am Ball) wird vom KFC Uerdingen umworben. Foto: T. Sellmaier

(stg). Mit sechs Punkten aus sechs Partien hat der finanzkräftige und deshalb logischerweise sehr ambitionierte Fußball-Drittligist Uerdingen einen enttäuschenden Saisonstart hingelegt. Als Reaktion darauf sind die Macher um den russischen Investoren Mikhail Ponomarev offenbar noch einmal auf der Suche nach Verstärkungen: Auf alle Fälle haben sie ein Auge auf Timo Röttger vom Ligarivalen aus Großaspach geworfen.

„Ich kann bestätigen, dass der KFC Uerdingen mal ganz lose angefragt hat, ob wir bereit wären, Timo abzugeben“, verrät Joannis Koukoutrigas. Die Antwort des Sportchefs der SG Sonnenhof: „Ein klares Nein. Wir haben kein Interesse, ihn abzugeben, denn wir wissen, wie wertvoll er ist.“ Das zeigte der 34-jährige Publikumsliebling auch, als er nach zwei Startelfeinsätzen zu Rundenbeginn dreimal als Joker eingewechselt wurde und in insgesamt nur 22 Minuten zwei Tore vorbereitete, ehe er das Heimspiel gegen Viktoria Köln zuletzt wegen einer Wadenverletzung verpasste.

So viel zur Sicht des Vereins, aber es gibt ja noch den Spieler. „Es ehrt mich, dass Uerdingen mich haben will“, räumt Röttger ein, „das spiegelt meine Leistungen in den letzten Jahren wider“. Im Juli 2015 in den Fautenhau gekommen, bestritt der vorher für Leverkusen, Paderborn, Dresden, RB Leipzig und Viktoria Köln auf Torejagd gehende Stürmer bislang 139 Pflichtspiele für die SG Sonnenhof, erzielte 37 Treffer und bereitete 23 vor. „Weil ich mich hier sehr wohlfühle, bin ich direkt zum Verein gegangen und wir haben offen darüber geredet“, berichtet der Profi von dem Gespräch mit Aspachs Machern. Dass ihn die nicht gehen lassen wollen, „ehrt mich auch“, insofern wolle er schnell wieder fit werden und seinem Team helfen. Mal sehen, ob damit das letzte Wort gesprochen ist, denn das Transferfenster schließt erst am 2. September.

Zum Artikel

Erstellt:
27. August 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

SG Sonnenhof

Hinten zu großzügig und vorne zu ungenau

Aspachs Drittliga-Fußballer verlieren in Unterhaching mit 0:2 – Kellerkind aus dem Fautenhau nutzt gegen den neuen Spitzenreiter fünf glasklare Möglichkeiten nicht

SG Sonnenhof

Mit neuem Mut nach Unterhaching

Linksverteidiger Dan-Patrick Poggenberg blickt zuversichtlich auf die nächste Aufgabe der Drittliga-Fußballer aus dem Fautenhau