Fußball Verbandsliga

SKV Rutesheim: Maximal unglückliche Niederlage in Bissingen

Der Aufsteiger unterliegt beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen mit 1:2 (0:0) - der entscheidende Treffer fällt in der dritten Minute der Nachspielzeit und war zu allem Ärger auch noch ein Eigentor.

Ein Spiel mit viel Dynamik, harten Zweikämpfen und hohem Tempo: Akkordarbeiter Tobais Gebbert von der SKV (Mi.) gegen die Bissinger Justim Keklik (li.) und Auron Selimi

© Julia Rahn

Ein Spiel mit viel Dynamik, harten Zweikämpfen und hohem Tempo: Akkordarbeiter Tobais Gebbert von der SKV (Mi.) gegen die Bissinger Justim Keklik (li.) und Auron Selimi

Von Jürgen Kemmner

Trotz einer ausgesprochen engagierten Vorstellung stand die SKV Rutesheim nach dem Schlusspfiff gegen den FSV 08 Bietigheim-Bissingen mit leeren Händen da: Der Aufsteiger hatte maximal unglücklich beim Oberliga-Absteiger 1:2 verloren. „Das ist ganz, ganz bitter“, stöhnte SKV-Trainer Christopher Baake, „diesen einen Punkt hätten wir absolut verdient gehabt.“

Die Parte am Bissinger Bruchwald vor 200 Zuschauern war eine von ausgesprochen hohem Verbandsliga-Niveau - ein temporeiches Spiel mit harten Zweikämpfen, geführt mit hohem Engagement auf beiden Seiten. In Halbzeit eins hatte die SKV mit einem Kopfball des wuseligen Marcel Held (30.) eine Großchance, die FSV-Keeper Ali Bozatzioglu gerade noch vereitelte. Im Gegenzug wären die Gastgeber bei einem Konter in Überzahl fast zur Führung gekommen, aber Yannik Riedlinger und Torhüter Luca Pellino konnten die Situation gerade noch klären.

Nach der Pause setzte sich Roman Timoshenko nach einem Steilpass durch und traf zum 1:0 für die Bissinger. Die SKV war damit aber nicht geschlagen - die Bemühungen wurden belohnt, als 08-Goalie Bozatzioglu einen Freistoß von Flavio Heiler nur abklatschte und Lars Ludwig aus dem Gewühl heraus das 1:1 erzielte (84.). In der Schlussphase drängte der FSV auf den Siegtreffer - der fiel äußerst unglücklich für die Rutesheimer. Einen an den ersten Pfosten geschlagenen Eckball wollte Ludwig in der dritten Minute der Nachspielzeit per Flugkopfball klären, doch der Ball rutsche ihm unglücklich über den Kopf hinein ins eigene Tor zum 1:2. „Kein Vorwurf“, sagte Christopher Baake, „die gesamte Mannschaft hat ein wirklich starkes Spiel gezeigt.“

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Erstellt:
26. September 2026, 11:06 Uhr

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