VfB Stuttgart gegen Werder Bremen

So will Sebastian Hoeneß spielen lassen

Der VfB steht vor einer schweren Heimaufgabe: Werder Bremen reist mit großem Selbstvertrauen an. Mit dieser Startelf will Trainer Sebastian Hoeneß das Spiel angehen.

Trainer Sebastian Hoeneß will gegen Werder drei Punkte holen. In der Bildergalerie sehen Sie die voraussichtliche Aufstellung.

© SASCHA SCHUERMANN/afp

Trainer Sebastian Hoeneß will gegen Werder drei Punkte holen. In der Bildergalerie sehen Sie die voraussichtliche Aufstellung.

Von Marco Seliger

Keine Frage: Der VfB Stuttgart trifft an diesem Samstag (18.30 Uhr) auf ein extrem formstarkes Team. Der SV Werder Bremen ist mit breiter Brust nach Stuttgart angereist, die Grün-Weißen grüßen mit 15 Punkten von Platz fünf – und damit von der Region in der Tabelle aus, in der sich der VfB (aktuell neun Punkte) qua Selbstverständnis sieht.

In Niclas Füllkrug läuft zudem der Mann im Bremer Sturm auf, der zuletzt in jedem seiner vergangenen sieben Ligaspiele getroffen hat und nun von Bundestrainer Jürgen Klopp für die beiden Länderspiele im November nominiert wurde.

Nach Füllkrugs Rückkehr nach Bremen im Sommer blüht ja dabei nicht nur der Mittelstürmer selbst auf, auch für Werder geht es mit dem Publikumsliebling wieder aufwärts. „Wir haben jemanden gefunden, der die ganze Stadt wieder ein bisschen mehr grün-weiß angestrichen hat, wo die Farbe vielleicht so ein bisschen verblasst ist“, sagte Trainer Daniel Thioune vor der Partie beim VfB.

Die Weiß-Roten wiederum wollen ihrerseits selbstredend Farbe ins Spiel bringen am Samstagabend. Trainer Sebastian Hoeneß hat sich auf Stammkeeper Dennis Seimen im Tor festgelegt – das Eigengewächs war zuletzt beim 0:2 in Istanbul in der Champions League auf der Bank gesessen, Fabian Bredlow durfte zwischen die Pfosten.

Im zentralen Mittelfeld des VfB herrscht derweil eher der personelle Notstand. So fällt Taktgeber Angelo Stiller (Adduktorenprobleme) noch mindestens bis in die anstehende Länderspielpause hinein verletzt aus. Mit Atakan Karazor wackelt nun der nächste Mann fürs Zentrum mit Problemen im Oberschenkel. Nach einer MRT-Untersuchung sei noch „eine Einblutung sichtbar“, sagte Hoeneß. Der Einsatz des Ex-Kapitäns ist fraglich.

Hinzu kommt, dass sich in auch Grischa Prömel ein weiterer Mittelfeldspieler hat untersuchen lassen müssen nach der Partie in Istanbul – einen genauen Befund gab es nicht, ein Einsatz ist aber wahrscheinlich.

Bleibt noch der 19-jährige Österreicher Yanik Spalt, der in Istanbul nach seiner frühen Einwechslung für Karazor einen so reifen wie überzeugenden Auftritt hingelegt hat. Zudem steht noch der Däne Nikolas Nartey zur Verfügung, der bei Galatasaray nach 75 Minuten eingewechselt wurde.

Wen der Trainer Sebastian Hoeneß gegen Werder Bremen voraussichtlich aufstellen wird, sehen Sie in unserer Bildergalerie. Viel Spaß beim Durchklicken.

Dennis Seimen steht im VfB-Tor.

© Baumann/Alexander Keppler

Dennis Seimen steht im VfB-Tor.

Luca Jaquez startet hinten rechts.

© Baumann/Hansi Britsch

Luca Jaquez startet hinten rechts.

Jeff Chabot gibt den Abwehrchef.

© Julia Rahn

Jeff Chabot gibt den Abwehrchef.

Ramon Hendriks gibt den linken Innenverteidiger.

© JULIA RAHN

Ramon Hendriks gibt den linken Innenverteidiger.

Jamie Leweling soll über die gesamte rechte Seite Dampf machen.

© JULIA RAHN

Jamie Leweling soll über die gesamte rechte Seite Dampf machen.

Grischa Prömel will zentral Schwung ins VfB-Spiel bringen.

© Julia Rahn

Grischa Prömel will zentral Schwung ins VfB-Spiel bringen.

Yanik Spalt spielt im Mittelfeldzentrum.

© Hansjürgen Britsch

Yanik Spalt spielt im Mittelfeldzentrum.

Chris Führich soll Dampf über links machen.

© Julia Rahn

Chris Führich soll Dampf über links machen.

Auf halbrechts in der Offensive: Bilal El Khannouss.

© IMAGO/Heiko Blatterspiel

Auf halbrechts in der Offensive: Bilal El Khannouss.

Deniz Undav will seine Torflaute in der Bundesliga beenden.

© IMAGO/Zink

Deniz Undav will seine Torflaute in der Bundesliga beenden.

Ermedin Demirovic startet im Angriff.

© Hansjürgen Britsch

Ermedin Demirovic startet im Angriff.

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Erstellt:
7. November 2026, 06:02 Uhr

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