Drittligist Großaspach sieht sich für Auftakt in Jena gut gerüstet
In Jena fällt heute um 14 Uhr der Startschuss für das fünfte Drittliga-Jahr der SG Sonnenhof. Sportdirektor Ioannis Koukoutrigas wirkt vor dem Auftritt seiner Fußballer im Ernst-Abbe-Sportfeld recht entspannt. Das gilt auch für die Frage nach einer konkreten Saisonvorgabe, die er lächelnd erwidert: „Bis auf die letzten vier Plätze nehmen ich jeden Platz.“
Von Uwe Flegel Mittlerweile ist der 43-Jährige ein alter Hase im Geschäft. Entsprechend locker wirkt Ioannis Koukoutrigas, kurz bevor seine Elf in die Runde startet. „Ein Umbruch bietet auch die Chance, dass diejenige, die bisher immer etwas hinten dran standen, sich in den Vordergrund spielen können.“ Damit kommentiert der Sportdirektor den Fakt, dass Altgediente wie Daniel Hägele oder Pascal Sohm ebenso wie ein Leistungsträger wie Jo Gyau nicht mehr an Bord sind. Koukoutrigas ist sich sicher, dass es der SG gelungen ist, diese Lücken zu schließen. Durch Spieler wie Rückkehrer Nico Jüllich, durch Jungs wie den in sein zweites Aspacher Jahr gehenden Dominik Pelivan und durch Zugänge wie den vom Zweitligisten Kiel in den Süden der Republik gekommenen Joel Gerezgiher. „Wir waren an vielen Spielern dran und nicht jeden haben wir bekommen, aber diejenigen, die nun bei uns sind, von denen waren wir alle im Team überzeugt“, erklärt das Vorstandsmitglied. Trainer Hildmann nickt zufrieden und weiß, dass er und seine Jungs die Worte des Sportdirektors heute das erste Mal bestätigen müssen. Von der Fitness her spricht nichts dagegen. Da sei seine Elf bereits bei 100 Prozent, berichtet der Coach und hofft, dass seine Mannschaft das in der Glutkiste in Jena auch auf den Platz bringen kann. Inwieweit in der frühen Phase der Saison im Zusammenspiel bereits das eine Rädchen in das andere greift, kann der 46-jährige Fußballlehrer dann allerdings noch nicht richtig sagen. Sein Rat: „Die ersten Spiele mal abwarten und dann sehen, wo wir stehen.“ Ähnliches gilt auch in Sachen Aufstellung. Da lässt Hildmann vor der ersten Partie doch einige Fragen offen, wobei vieles davon abhängt, mit welcher Grundordnung die SG beginnt. Und die will der Coach nicht verraten, antwortet auf die Frage verschmitzt: „Ich weiß es zwar bereits, sage es aber nicht.“ Klar ist aber, dass in Jena der eine oder andere Kandidat für einen Stammplatz fehlt. Kapitän Julian Leist zum Beispiel brummt die Rot-Sperre aus dem vorletzten Spiel der vergangenen Saison noch ab und darf erst die Woche drauf beim Heimauftakt gegen Kaiserslautern wieder ran. Nico Jüllich (Leiste), Jannes Hoffmann (Knöchel) sind im Aufbautraining und mit Dan-Patrick Poggenberg (Muskelverletzung) sowie Michael Vitzthum (Rippenprellung) müssen gleich zwei Außenverteidiger passen. Vorne hat Hildmann die Wahl zwischen viel Kraft und reichlich Eleganz Entsprechend wichtig wäre es, dass sich Jeff-Denis Fehr (Leiste) fit meldet und die Vakanz hinten links beendet. „Wir kämpfen drum“, hofft Hildmann, dass er dann auf eine weitgehend eingespielte Abwehrkette bauen kann, in der mit Leist-Ersatz Korbinian Burger (Fürth II) nur ein echter Neuer aufläuft. Im zentralen Mittelfeld gibt es dagegen zwei Anwärter auf den Platz neben dem gesetzten Sebastian Bösel. Der eine ist Dominik Pelivan, dem sein Trainer eine gute Entwicklung bescheinigt, der andere ist Marco Hingerle (Bayern München II). Vorne wiederum ist die Frage, wer mit Routinier Timo Röttger stürmt. Die Wahl hat Hildmann zwischen Kraft (Stephane Mvibudulu) und Eleganz (Joel Gerezgiher).
Oberliga-Fußballer aus den Etzwiesen bezwingen Schlusslicht Schwäbisch Gmünd mit 3:2 und kehren an die Tabellenspitze zurück. Im Rems-Murr-Duell überzeugt die Elf von Geburtstagskind und Trainer Marinic aber erst nach der Pause, als sie einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg umwandelt.
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Der Coach der Backnanger Oberliga-Fußballer wird heute 42 Jahre alt und erlebt seinen Jubeltag beim Rems-Murr-Duell mit Normannia Gmünd. Dort treffen er und sein Team aufs Schlusslicht, bei dem sein alter Freund und Ex-TSG-Kapitän Stephan Fichter nun Sportdirektor ist.
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Vergangene Saison waren die Herren 60 der TSG Backnang Tennis noch hauchdünn im entscheidenden Regionalliga-Spiel gegen den späteren deutschen Meister Ober-Mörler TC gescheitert. Jetzt hat sich die Mannschaft bei der Endrunde in Köln die Krone aufgesetzt.
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