Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen

Wer ersetzt die verletzten Nico Fundel und David Udogu?

Die Stuttgarter müssen im württembergischen Regionalliga-Derby gegen den VfR Aalen zwei verletzte Verteidiger ersetzen. Wie geht Trainer Holger Bachthaler damit um?

Christoph Meister (li., im Pokalspiel gegen Waldstettens Jannik Kurfess)  ist der erste Kandidat als Ersatz für den verletzten David Udogu auf der rechten Seite.

© IMAGO/Eibner

Christoph Meister (li., im Pokalspiel gegen Waldstettens Jannik Kurfess)  ist der erste Kandidat als Ersatz für den verletzten David Udogu auf der rechten Seite.

Von Jürgen Frey

In Trier traf es die Stuttgarter Kickers am vergangenen Samstag geballt. Es gab neben der 0:2-Niederlage auch die Verletzungen von David Udogu (Außenbandriss) und von Nico Fundel (Syndesmosebandanriss) zu beklagen. Für das Duo ist das Fußballjahr 2026 gelaufen. „Das ist sehr ärgerlich, beides sind wichtige Spieler. David war sehr konstant in seinen Leistungen, Nico hat seine Sache auch gut gemacht in den vergangenen Spielen“, sagt Trainer Holger Bachthaler und ergänzt: „Die Ausfälle gilt es jetzt, als Team zu kompensieren.“

Im württembergischen Regionalliga-Derby gegen den Tabellenzweiten VfR Aalen (Samstag, 14 Uhr/Gazi-Stadion auf der Waldau) ist der zuletzt gelbgesperrte Luca Trslic wieder spielberechtigt. Er wird in die Abwehr zurückkehren und – so die wahrscheinlichste Variante  – gemeinsam mit Elvir Zukaj und Vincent Schwab die Dreierkette bilden. Für die Position von Udogu als rechter Schienenspieler  bietet sich Christoph Meister an. Der 22-jährige Sommer-Neuzugang von der SpVgg Greuther Fürth II hatte im Dress der Blauen bisher allerdings noch keinen Startelfeinsatz in der Regionalliga. Insgesamt kommt er auf 76 Punktspielminuten in dieser Saison.

Neben Udogu und Fundel steht auch Nico Molinari (nach Zahn-OP wieder im Lauftraining) noch nicht zur Verfügung. Laurin Völlmerk fällt nach einem Teilriss der rechten, vorderen Oberschenkelsehne bis zur Winterpause aus.

Unabhängig von der Personalsituation wollen die Kickers gegen die „fußballerisch derzeit beste Mannschaft der Liga“ (Bachthaler) ihre Serie mit zuletzt drei Heimsiegen hintereinander fortsetzen. „Dafür müssen wir konzentriert ins Spiel gehen und unsere Zweikämpfe gewinnen. Wenn wir nicht 100 Prozent auf den Platz bekommen, dann kriegen wir Probleme“, so der Kickers-Chefcoach.

Ein Eindruck, der sich von außen aufdrängt ist, dass dem einen oder anderen Offensivspieler, bei aller Laufstärke und Intensität, ab und an die individuelle Qualität fehlt, sich im Dribbling durchzusetzen. In diesen Fällen wäre es wünschenswert, dass auf engen Räumen zumindest die Bälle besser behauptet und festgemacht werden.

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Erstellt:
30. Oktober 2026, 07:08 Uhr

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