Dschingis Khan

Alles andere als ein Schlagerstar

Berlin zeigt Dschingis Khan neu: Die James-Simon-Galerie präsentiert eine opulente Schau, die zwischen Schrecken und zivilisatorischen Leistungen vermittelt.

Überlebensgroß: Touristen klettern am Stadtrand von Ulaanbaatar auf die 40 Meter hohe Edelstahlstatue von Dschingis Khan. In der Mongolai ist er ein Nationalheld. Die Ausstellung im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte sieht das differenzierter.

© Ng Han Guan/AP/dpa

Überlebensgroß: Touristen klettern am Stadtrand von Ulaanbaatar auf die 40 Meter hohe Edelstahlstatue von Dschingis Khan. In der Mongolai ist er ein Nationalheld. Die Ausstellung im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte sieht das differenzierter.

Von Christina Tilmann Bei den meisten geht im Kopf gleich das Schlagerkino los. Der Song „Dschin-Dschin-Dschingis Khan“, Deutschlands Beitrag zum Eurovision Song Contest 1979, komponiert von Ralph Siegel, getextet von Klaus Meininger, scheint dem Mongolenführer des 13. Jahrhunderts auf ewig anzuhaften, auch wenn die Zeile „Lasst noch Wodka holen/Denn wir sind Mongolen“ weder politisch noch histor...

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Erstellt:
20. Oktober 2026, 05:36 Uhr

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